Was passiert, wenn Kinder einen Herzensmenschen verlieren?

Shownotes

In dieser Folge sprechen wir über Herzenszeit –herzenszeit.berlin
einen Ort, der seinem Namen gerecht wird.

Hier geht es nicht nur um Trauer.
Sondern um Zeit.
Um Beziehung.
Um das, was bleibt.

Wir sprechen über die vielen Gesichter von Verlust.
Über Worte für das, was oft sprachlos macht.
Und darüber, wie Kinder trauern – leise, ehrlich, auf ihre Weise.

Und wir sprechen über etwas, das tief berührt:
Über Tiere.
Über Wärme, Nähe und das Gefühl, gehalten zu sein.

Diese Folge geht nah.
Und zeigt gleichzeitig, wie viel Kraft in einem Raum liegt,
der einfach da ist.

Hör sie in Ruhe.
Mit offenem Herzen.

Eine Folge über Verlust, Verbindung und das, was Kinder trägt.
Kiezgeflüster – Starkes aus Staaken.

Wo Raum entsteht – und genau darin etwas Heilsames wächst.

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Der Podcast Kiezgeflüster – Starkes aus Staaken ist ein Projekt des
IGZ NestWerk-Staaken und wird gefördert aus Mitteln des
„Landesprogramms Integrierte Gesundheitszentren“
der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege.

Transkript anzeigen

00:00:04: Willkommen bei Starkes aus Starken.

00:00:07: Dieser Podcast ist für alle die mitten

00:00:09: im Chaos weiteratmen, für alle, die sich was

00:00:13: trauen, obwohl sie Angst haben.

00:00:15: Wir reden über Wege, die es offiziell nicht gibt und über Kraftquellen, die man nur findet

00:00:21: wenn man wirklich

00:00:21: hinschaut

00:00:22: – im Körper,

00:00:24: in Inneren

00:00:25: und im Miteinander.

00:00:28: Starkes Ausstarken!

00:00:30: Echt roh und berührend.

00:00:35: Herzlich Willkommen ihr liebe Zuhörer.

00:00:38: Ich habe heute zwei ganz besondere Gästinnen und wir werden uns einem Thema widmen, was das Herz schwer und auch gleichzeitig leicht macht.

00:00:53: und Herz passt sehr gut denn Herz passt auch in diesen Namen hinein Und ich werde noch gar nicht so viel verraten, sondern den Raum den beiden Gästinnen überlassen.

00:01:05: Die sich jetzt mal vorstellen und erzählen wer sie sind und wo wir gerade sind.

00:01:12: Herzlich willkommen hier beide

00:01:21: zusammen dieses Gespräch führen dürfen.

00:01:24: Wir sind dankbar dieses Projekt nach Außentragen zu dürfen und wir verrat mir einfach auch mal was die herzten Zeit ist oder Trauerbegleitung für Kinder, Jugendliche und die Familien.

00:01:44: Ich bin Birgit Kuban.

00:01:47: Ich arbeite seit vierzehn Jahren als Krankenschwester an Gemeinschafts-Hospiz Christoph Horus Und da fing auch die Geschichte der Trauerarbeit an und neben mir sitzt.

00:02:00: Ich bin Katrin und ich bin seit elf Jahren ehrenamtlich als Sterbebereiterin tätig.

00:02:06: Und aus diesem Kontext heraus ist eigentlich die Herzenszeit entstanden, als die Birgit auf mich zukam und ihre Idee mehr veröffentlichte und mich fragte was ich davon halte ob mich mir das vorstellen könnte?

00:02:21: Wie birgit deine Idee war?

00:02:24: Ja, ich muss da ganz kurz noch mal vor weggreifen.

00:02:28: Also als Krankenschwester habe ich ja sehr viele Menschen im Hospiz begleitet.

00:02:34: während ihrer letzten Lebensphase und wenn es um jüngere Menschen ging die palliativ erkrankt sind Und Kinder hatten war's immer so dass oft Kinder nicht mit durften in das Hospiz.

00:02:55: Meine Frage, warum?

00:02:58: Denn die Kinder nicht da sind, hieß es dann.

00:03:03: Wir wollen sie schützen vor dem was kommt.

00:03:05: Wir möchten nicht dass Sie zu früh den Schmerz erleben wenn Mutter oder Vater sterben und das war für mich einfach ... Ja's hat sich nicht richtig angefühlt und ich konnte aber auch nicht gegenargumentieren.

00:03:19: Ich wusste einfach nur Man nimmt den Kindern ja den Abschied und wir entscheiden das, wir Erwachsenen entscheiden es.

00:03:28: Und ich durfte damals vor zwölf Jahren eine Kindertraueausbildung machen.

00:03:35: So habe ich ein bisschen den Einstieg bekommen und konnte einfach ... Ja, hab mich mehr mit diesem Thema auseinandergesetzt und konnte dann auch Eltern ... Mit Eltern darüber sprechen, dass es wichtig ist die Kinder mitzunehmen auf dieser Reise und nicht erst, wenn die Reise zu Ende ist.

00:03:54: Und im Jahr zwei Jahrzehnte gab es eine große Spende von BMW

00:04:04: Groups.

00:04:06: Das war für uns das Zeichen, dass wir beginnen durften diese Arbeit aufzubauen dass natürlich nicht möglich ist, das alleine zu machen.

00:04:19: Und ich Katrin als Ehrenamtliche im Hospiz schon immer auch gesehen habe und auch ihre Leidenschaft

00:04:26: wie

00:04:27: sie mit Kindern umgegangen ist.

00:04:28: wenn es dann eine Familie war die bei uns

00:04:32: im

00:04:33: Sterben lag oder einer Elternteil hab ich Katrini gefragt ob sie Lust hat mit mir diese Gruppe aufzubauen.

00:04:43: genau

00:04:44: Und zu dem Zeitpunkt als stabber Begleiterung ist es ja auch so, man begleitet nicht nur den Sterbenden.

00:04:48: Sondern man ist wie Birgit ihm sagt in der ganzen Familie und da sind oft Kinder.

00:04:52: Und zu diesem Zeitpunkt hatte ich gerade eine Familie schon länger mit einem kleinen Kind.

00:04:58: Das war nicht das erste Mal, dass ich dastand und immer dachte wo bleiben die Kinder an so einer Situation?

00:05:12: An sofort machen wir!

00:05:14: Ich wusste nicht, wie, ich wusste noch nicht was klappen sollte auf mich zukommen aber es war ganz klar mit Birgitt konnte ich mir das sofort vorstellen Und ich wollte was für die Kinder tun.

00:05:25: Wie konkret war denn die Idee dann, die jetzt entstanden ist?

00:05:28: Gabs vorher andere Ideen wie... Ich stell mir das immer so ein bisschen vor wenn ich so Werbung sehe und dann stelle ich mir mal vor irgendjemand saß in dieser Werbeagentur und dann gab's so Pitches.

00:05:40: Also ich bin immer ganz neugierig über die Idee.

00:05:45: und dann das Gebären

00:05:48: Ja, und dieses Gebären hat tatsächlich auch neun Monate gedauert.

00:05:53: Okay!

00:05:54: Sehr passend.

00:05:54: Das war sehr passend ja.

00:05:56: Und wir hatten natürlich... Wir haben recherchiert, wir haben uns informiert und es war alles tatsächlich geplant.

00:06:06: Wir hatten gedacht, wir bieten Trauergruppen an die zehn Mal sind und dann sind die Kinder fertig.

00:06:16: Und die Frage war ja natürlich auch nicht nur, wie machen wir das?

00:06:20: Sondern wie kommen wir an die Kinder.

00:06:22: Das war ja auch ... Wir erfahren Menschen von unserem Projekt und so sind wir zu den Palliativärzten gegangen, wir sind in die Krankenhäuser gegangen.

00:06:33: Wir haben uns einfach ein bisschen bekannt gemacht aber wir wurden nicht wirklich wahrgenommen, das muss man auch sagen.

00:06:41: Am Anfang nicht, genau.

00:06:43: Wir haben auch Fly ausgelegt und Familienbescheid gesagt.

00:06:47: Kinderärzte?

00:06:49: Genau.

00:06:52: Und warum wurde die am Anfang nicht ganz gesehen?

00:06:56: Also was waren die Gründe?

00:06:58: Nicht zu sehen oder zu hören verstehen ...

00:07:03: Ich glaube das ist einfach dem geschuldet dass Viele glauben, Kinder trauern nicht.

00:07:11: Weil Kinder trauen einfach anders.

00:07:13: Kinder ... Man nimmt gerne den Begriff Kinderspringen in Pfützen und wir Erwachsene schwimmen in einer Traurigkeit, in einem Meer voller Traurigkeit.

00:07:24: Und Kinder sind nur punktuell in ihrer Trauer drinne.

00:07:28: Wo kommt denn dieser Glaubenssatz her?

00:07:33: Der Glauben-Satz ist Kinder nicht trauer?

00:07:35: Ja!

00:07:38: Es geht gar nicht nur, ob Kinder nicht trauern.

00:07:40: Aber Kinder, weil sie anders trauen und die Trauer nicht so zeigen wie wir wachsen oder weinen.

00:07:44: Wir sind verzweifelt.

00:07:45: das tun Kinder oft am Anfang nicht.

00:07:48: Kinder lassen nur so viel zu wie Sie aushalten können.

00:07:50: Kinder sehen dass ihre Eltern oder die Oma oder der Onkel schon so traurig ist, dass sie ihre Trauer oft alleine hinter der Tür ausmachen.

00:07:59: Und dadurch sehen wir Erwachsenen, ich will gar nicht immer sagen Eltern also wir Erwachsene.

00:08:03: Sie sehen das dann gar nicht so denken wow mein Kind macht das ja gut!

00:08:06: Das kann ihm das gut vorarbeiten und gehen nicht tiefer ein.

00:08:10: Wir sind ja selber im Ausnahmezustand in so einer Situation.

00:08:13: Ich glaube daher kommt auch ein bisschen dass Kinder trauern gar nicht zu toll wie wir erwachsenen.

00:08:19: Das heißt die Kinder halten für die Erwachsenen?

00:08:23: Also halten sich selbst?

00:08:26: Ja ein.

00:08:28: Ich denke, es gibt einfach auch dieses Gefühl ... ich möchte meine Eltern nicht nur traurig sehen.

00:08:37: Das Elternteil ... Wir müssen dazu sagen, wir gehen gerne Abschied nehmend in die Familien rein.

00:08:43: D.h.,

00:08:44: solange ein Elternteil noch lebt so dass wir das Elterenteil kennenlernen und da ist ja oft eine lange Vorgeschichte dran.

00:08:52: Dieses Familiensystem verändert sich schon während der Krankheit.

00:08:57: Das heißt, Kinder müssen schon ganz anders im Haushalt mithelfen.

00:09:01: Weil die Mutter vielleicht gar nicht mehr kann, weil die Mutter einfach die Kraft nicht hat durch die Therapie, die sie gemacht hat.

00:09:07: Das heißt Kinder wachsen in diesem System mit und es wird für sie normal.

00:09:14: Und weil das normal ist, glauben viele, dass sie nicht trauern.

00:09:20: Sie machen dann einfach die Türen zu und versuchen ihre Trauer für sich ... alleine zu bearbeiten, damit sie die Eltern nicht belasten mit ihrer Traurigkeit.

00:09:33: Und das ist ein ganz großer ... Ja, dass es einen ganz großen Trugschluss einfach zu glauben, dass dann die Kinder nicht traurig sind.

00:09:43: Das heißt wo setzt ihr denn an?

00:09:45: Ab wann?

00:09:47: So früh wie möglich.

00:09:49: Also wir haben natürlich zu Beginn mehr Kinder gehabt deren Eltern palliativ erkrankt sind.

00:09:58: Mittlerweile nehmen wir oder kommen auch Kinder, wo sich ein Elternteil suicidiert hat und ein Geschwisterteil verstorben

00:10:06: ist.".

00:10:06: Das heißt also ... Wir betreuen sowohl Abschied nehmend, das heißt also bevor einen Elternteil stirbt aber auch, wo ein Elternteil oder ein Geschwesterkind oder auch ein Nahangehöriger akut verstorgen sind?

00:10:26: Mhm.

00:10:27: Und es macht schon auch einen Unterschied?

00:10:30: Absolut, und ... Es kann manchmal auch grade jetzt bei Jugendlichen ... Ich will auch mal, wir reden so von Kindern hier nicht ganz vergessen.

00:10:39: Auch in der Jugend passiert ein Todesfall, manchmal ein Suizid.

00:10:43: Also auch diese Kinder können zu uns kommen.

00:10:46: Und Jugendliche sind noch einmal in ihrer Trauer anders.

00:10:51: Weil die gehen gerade durch eine ... Wechselphase, Pubertät nennt wir das ja immer so gerne.

00:10:57: Und die ziehen sich noch mal auf eine ganz andere Art und Weise zurück und zeigen es nicht.

00:11:02: so auch dass da die Eltern manchmal denken Ja mein Sohn meine Tochter macht das eigentlich okay.

00:11:10: Aber gerade Jugendliche die so im wechsel sind in der sich selbst finden wo gehöre ich hin?

00:11:15: Die ihre gefühle teilweise nicht verstehen Die gehen manchmal besonders nochmal zurück oder so einen Abwehrverhalten rein.

00:11:26: Das war auch zu dem Zeitpunkt als Bürgerzone auf mich zukam, hatte ich auch gerade mit einem Jugendlichen zu tun.

00:11:32: Was passiert denn wenn Kinder die Trauer nicht gut kann man sagen verarbeitet?

00:11:39: Man kann ja eigentlich glaube ich den Verlust nie ganz verarbeiten oder was?

00:11:44: wie kann man das so messen?

00:11:45: Wie kann man es sichtbar machen?

00:11:47: Wie können wir das Bildhafter machen fürs Verstehen da draußen selbst für die, die betroffen sind oder die Kinder kennen.

00:12:00: Weil im Grunde genommen das was ihr gerade gesagt habt kein Kind sollte ohne Trauerbegleitung da durchgehen?

00:12:09: Ich denke Kinder können auch ohne Trauere Begleitung durchgehen auf jeden Fall wenn gut auf sie geachtet wird und wenn die Gefühle wahrgenommen werden.

00:12:20: Kinder dürfen in dieser Zeit nicht verlernen ein Ausdruck für ihre Gefülle zu finden Und das ist auch der Grund, warum wir gerne Tiergestützt arbeiten.

00:12:31: Wir sind gleich in die Tiefe eingestiegen.

00:12:33: Ja, wir sind sofort.

00:12:36: Die Kinder haben uns gezogen.

00:12:38: Genau

00:12:40: und also Gefühle zu leben sie zum Ausdruck zu bringen.

00:12:45: was passiert eigentlich gerade mit mir?

00:12:47: Warum bin ich denn traurig?

00:12:49: Das finde ich auch noch mal ganz wichtig weil Trauer ist ja nicht leicht, Traurigkeit und Tränen.

00:12:55: Trauer is ja viel mehr!

00:12:57: Trauer iis ja Wut... Trauer eis auch Enttäuschung.

00:13:01: Ähm

00:13:03: ...

00:13:04: Ohnmacht?

00:13:07: Ah, Schuldgefühle haben wir ziemlich oft.

00:13:10: Und diese Gefühlswelt die da in so einem Kind oder Jünglichen abläuft, es auch manchmal schwer zu verstehen und zu deuten also auch dieses Was passiert mit mir, warum bin ich wütend?

00:13:25: Warum habe ich Schuldgefühle.

00:13:26: Warum wein' ich nicht aber andere

00:13:27: Weinen?".

00:13:28: Das ist auch immer ganz wichtig, dass das gesehen und verstanden

00:13:31: wird.".

00:13:34: D.h.,

00:13:36: dann gehen wir ein bisschen wieder dahin... Er hat gesagt es war eine neun Monate Geburt.

00:13:43: Geburt, Neun Monate.

00:13:45: Schwangerschaft!

00:13:48: Und selbst man weiß ja nach der Geburt kommt noch die Nachschwangerschaft.

00:13:54: Also, wie war der ganze Weg?

00:13:57: Was waren die ersten Ideen.

00:13:58: Wie haben sie sich verändert?

00:13:59: Warum haben Sie sich verändert?

00:14:01: an was haben die sich angepasst?

00:14:04: Wie war dieser Prozess vom Ursprung bis heute?

00:14:11: also natürlich war der Prozess wo finden die Gruppen auch statt oder wir haben damals noch nicht mal an Gruppen gedacht werden gedacht Wir machen eine Gruppe und wir sind tatsächlich startet mit drei Kindern.

00:14:27: Wir haben sehr schnell festgestellt, dass unser Plan wie wir ihn für diese zwei Stunden, es war uns klar.

00:14:35: Zwei Stunden wird diese Gruppe halt einfach gehen und wir werden dann aktiv etwas machen und wir würden dann eine Pause machen und dann werden wir weitermachen.

00:14:43: das wurde gleich am ersten Tag in den ersten Gruppen treffen gekänzelt weil dass wir nicht zu bestimmen haben, wenn die Pause ist.

00:14:55: Die Aufmerksamkeitsspanne der Kinder ist natürlich ne ganz andere als wir und ... Wir hatten ein Programm im Kopf und das wollten wir abspulen und es ging einfach gar nicht.

00:15:07: Und ich glaube nach dem ersten Treffen haben wir sofort

00:15:09: alles vorgestellt!

00:15:10: Alles was wir in den neuen Monaten uns erarbeitet haben, haben wir nach einem Treffen gemerkt Aus unserem Herz heraus, aus unserem Bauchgefühl und der Kopf.

00:15:20: Das war alles zusammen.

00:15:21: das geht so gar nicht.

00:15:24: Die Kinder bestimmen wie Birgit grad sagt was sie können wie lange sie aushalten können Und Sie zeigen was sie in dem Moment brauchen.

00:15:31: und da müssen wir oder wollen Wir einmal einsteigen?

00:15:35: wo ist das Kind?

00:15:36: Oder die kinderaktuell?

00:15:37: was braucht Nikritat?

00:15:39: jetzt

00:15:39: steht es

00:15:39: gerade genau.

00:15:41: hilft es nicht zu sagen, wir haben den Plan und das funktioniert nicht.

00:15:46: Ich will an dieser Stelle ganz kurz, weil ich das auch wichtig finde, einbringen in der Vorbereitungsphase.

00:15:52: Birgit hatte schon eine Ausbildung.

00:15:54: Wir haben alle zurzeit die Kinder- und Jugendausbildung.

00:15:58: Ich habe es in diesen neun Monaten gemacht.

00:16:02: Und das ist ganz toll!

00:16:03: Die braucht man und die ist superwichtig.

00:16:05: aber zum Schluss.

00:16:06: Da komme ich jetzt wieder hin ... Glaubt der Plan nicht, das ist Werkzeug?

00:16:11: Das ist unheimlich wichtig.

00:16:13: Aber zum Schluss muss man mit den Kindern mitgehen und nicht das, was in unseren Erwachsenköpfen gewollt wird.

00:16:19: Ich glaube, man kennt es von vielen Ausbildungen so.

00:16:22: Man kriegt ein Werkzeugkoffer und er ist eigentlich nur dafür da, dass wenn irgendwas ist ... Okay jetzt muss ich mal kurz in mein Werkzeugkoffer gucken, was daran ist.

00:16:31: Vielleicht finde ich auch einen

00:16:32: Gebrauch.

00:16:33: Ein Werkzeug, was ich gerade jetzt gebrauchen kann!

00:16:36: Aber im Grunde genommen ist dieser Wegzeughoffer nur so eine Sicherheit, dass man was im Petto hat.

00:16:42: Aber wie bei einem Geburtsvorbereitungskurs in der Geburt funktioniert kein Atmen, das man vorher monatelang gibt.

00:16:53: Also alles, was mit Emotionen zu tun hatte und Krise zu tun hat, dann geht es einfach an dem Moment ganz wachsam zu sein.

00:17:00: Das ist das beste Instrument!

00:17:03: was man dann in dem Moment spielen kann, seine Sinne ganz weit aufzumachen.

00:17:07: Sehr feinfühlig zu sein.

00:17:09: Genau.

00:17:10: Authentizität ich glaube das ist eigentlich auch so der Schlagwort dass wir die Kinder da abholen wo sie einfach gerade stehen ist.

00:17:16: Das hast du ja gerade auch gesagt Katrin.

00:17:18: Das ist einfach... das ist das Wichtigste.

00:17:21: und dann können wir den Werkzeugkoffer rausholen und schauen einfach wie ist der Tag heute?

00:17:27: Was brauchst Du heute?

00:17:29: Und das ist auch, wir haben Rituale erschaffen.

00:17:33: Und ein Rituaal ist, dass die Kinder tatsächlich erst mal ankommen und wir zwanzig Minuten lang Obst

00:17:40: essen.

00:17:40: Also wir essen nicht zwanziminuten Obst.

00:17:42: aber wir kommen erstmal an und wir fragen hey wie war dein Tag?

00:17:46: Wie geht es dir?

00:17:47: Wo stehst du gerade?

00:17:48: halt einfach?

00:17:50: Erstmal dieses ja in der Schule sitzen sie lange genug ruhig.

00:17:54: Das wurde immer sehr schön angenommen Und danach gehen wir tatsächlich erst runter in unseren Kreis.

00:18:02: Wir haben Sitzkissen, wir haben Kerzen... Das ist etwas was wir machen wenn wir in die Familien hineingehen.

00:18:12: Wenn jemand anruft und braucht eine Begleitung dann fahren wir erstmal zu der Familie nach Hause und schauen wo stehen die?

00:18:21: Was brauchen sie?

00:18:23: Es ist ja auch ganz wichtig zu wissen wenn man ein Kind begleitet Wie war die Beziehung zu dem Mensch?

00:18:30: Weil die Beziehung ist auch entscheidend, wie oftmals meine Trauer ist.

00:18:34: Wie nah stand mir der Mensch?

00:18:36: Hat er mir viel bedeutet.

00:18:38: Auch gerade wenn ... Willi dann auch Oma, Opa das ist ja nicht so schlimm.

00:18:42: Die sind schon alt aber oft haben Kinder regelmäßig dort Mittag gegessen und alles das fällt in den Moment weg.

00:18:53: Omas Opas haben sehr oft in gewissen Sachen Alleinstellungsmerken.

00:18:57: Ja, genau.

00:18:58: Also nur mit dem Opa Essig Diss und Diss Brot, weil nur der Opa kann das Brot so und so machen.

00:19:04: Und mit Oma mache ich nur das und das, aber nur Oma das kann.

00:19:08: Die kriegen ja in vielen Dingen einen Alleinstall und das ist das was dann verschwendet.

00:19:16: Genau gerade die Großeltern, das überrascht uns auch immer sind manchmal so präsent dass die Kinder wirklich am Anfang so erschüttert sind und da wirklich aufgefallen werden müssen, aber gesellschaftlich das oft gar nicht so anerkannt und gesehen wird.

00:19:33: So ein bisschen ach ist nur Oma, ist nur opa.

00:19:36: Aber wie du gerade sagtest ne?

00:19:38: Nur mit dem Opa habe ich die eine Sache gemacht oder nur die Oma hat mir jeden Freitag gekocht.

00:19:43: Und dass es für einen Kind so existenziell so wichtig und das is manchmal von heute auf morgen weg Und das ist manchmal schade, dass das nicht ganz so ernst genommen wird

00:19:57: Was war denn der Plan am Anfang, der komplett am ersten Tag über Bord gewohnt?

00:20:03: Einfach mal so es soll sich ja erweitern und Menschen, die jetzt zuhören werden sagen.

00:20:09: Oh

00:20:09: ich will auch

00:20:09: sowas!

00:20:10: Dann können Sie schon einmal davon profitieren dass ihr sagen könnt das hat gar nicht funktioniert.

00:20:17: Naja für uns hat's nicht funktioniert.

00:20:19: Ja genau

00:20:20: richtig

00:20:20: Das wird.

00:20:22: wir haben uns das Jahr erlesen, dass Menschen das so machen auch hier in Berlin oder in den anderen Bundesländern.

00:20:32: Dass sie sagen wir machen ein Treffen indem wir uns wirklich zehn mal hintereinander Woche für Woche treffen und dann sind die Kinder ja durch Und wir haben für uns entschieden Kinder sind nicht nach zehn Mal durch mit ihrer Trauer und das hat sich für uns einfach nicht korrekt angefühlt.

00:20:55: Wie gesagt, wir hatten einen Plan.

00:20:57: Wir hatten gesagt ... Wir treffen uns zehnmal mit den Kindern und für jedes Mal hatten wir schon auch überlegt was machen wir dann?

00:21:06: Wir konnten jetzt zehn Wochen lang sagen wie es auszusehen hat.

00:21:10: Zum Stufenplan

00:21:11: das kennt man.

00:21:13: Ich kann mir gut vorstellen dass ist ja erst mal so.

00:21:15: Man muss ja ein Konzept schreiben.

00:21:17: also gerade wenn's um Gelder

00:21:18: geht

00:21:20: Jeder möchte, gibt mir mal einen Plan, was du machen willst und das wir muss man am Anfang, dass auch so.

00:21:25: Das ist in der Praxis dann anders läuft.

00:21:28: aber es braucht trotzdem ja immer irgendwie ein Rahmen und ein Auffeinander aufbauen.

00:21:33: Das sind ja auch erstmal die Logik und wir wissen alle, dass Logik meist mit der Realität dann doch nicht zusammenpasst.

00:21:41: Aber trotzdem gibt es auch eine bisschen Orientierung.

00:21:44: Es gibt eine Orientierung.

00:21:45: Absolut

00:21:46: und ich will auch gar nicht sagen, dass alles was in dem Plan steht wir jetzt nur verworfen haben und gar nicht stattgefunden hat aber nicht in dieser Reihenfolge sondern wir haben es passend einsortiert wo es hingehört, wo es richtig in dem Augenblick war.

00:21:58: Wo das Bedürfnis der Kinder dann lag und diese wie Birgit sagte zehnmal ist ein Kind nicht durch.

00:22:05: Wir haben uns auch ziemlich schnell gegen geschlossene Gruppen entschieden.

00:22:08: Das ist ein Konzept was viele haben haben gesagt das möchten wir nicht das fühlt sich nicht richtig gut an Und es ist ja so, die Kinder haben's uns ja gezeigt.

00:22:16: Die Kinder zeigen einem das und in dem Moment war ganz schnell die Entscheidung gefallen dass wir keine geschlossene Gruppen machen, dass ein Kind kommen kann und bleiben darf solange wie er es braucht und möchte.

00:22:28: Das ist ja eigentlich auch der Schöne, wir sehen ... Wir haben Kinder, die sind schon fünf sechs Jahre bei uns.

00:22:34: Die kommen immer wieder weil ein Kind sich ja auch entwickelt.

00:22:39: und wenn ich damals als ich zehn Jahre alt war, dass vielleicht nicht als tragisch empfunden habe das jemand gestorben ist.

00:22:49: Ich aber jetzt mit vierzehn Jahren vermisse und spüre halt sie fehlt mir meine Mutter dann ist das der Moment wo wir einfach darüber reden können das aufgreifen und die Gesellschaft uns sagt es ist schon fünf Jahre her also Jetzt müsstest du's mal überwunden haben.

00:23:10: Das ist das, was ich am Anfang ... Wenn wir die Entwicklungspsychologie schauen, gehen sie durch verschiedene Phasen und in der Teenagerzeit geht es noch einmal um die Identitätsfrage.

00:23:24: Also,

00:23:25: wer bin ich und wenn ja wie viele?

00:23:27: Und dann geht sofort in dieses Okay-Orientierung.

00:23:30: Mama, Oma ... Das ist meine Frauenriege okay.

00:23:34: Wer bin ich als Frau, Mädchen, wo will ich hin?

00:23:37: Wir brauchen den Vergleich um uns selber abzugrenzen eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln.

00:23:44: Wenn diejenigen nicht mehr da sind, fällt es halt einfach noch mal doller auf dieses.

00:23:51: Ich kann Mama jetzt nicht fragen Absolut.

00:23:54: Ich hab meinen ersten Freund, wie ist das mit dem Knotchen?

00:23:57: Das hat er richtig.

00:23:58: Darüber halten wir uns auch.

00:24:02: Genau!

00:24:03: Das

00:24:03: heißt jetzt sitzen schon ganz viele auf heißen Stühlen.

00:24:07: Jetzt natürlich alle wissen wollen, wie es ist denn jetzt also jetzt mal so das Bild malen... Wie wenn ich jetzt ein Kind und ich komme zu euch und wir haben es einmal schon kurz gespoilert, es gibt Tiere Ganz besondere Tiere.

00:24:27: Wie sieht das jetzt aus?

00:24:29: Was muss ein Kind sich vorstellen, wo landet es für euch und was bekommt es?

00:24:34: Und wie ist der Rahmen und wie sieht die Welt aus?

00:24:38: Ich würde noch mal ganz kurz zurückgehen, weil als wir beide anfingen vor sieben Jahren hatten wir beide Hunde, die von Anfang an dabei gewesen sind gestützt diese Begleitung und ich erinnere mich, wie oft unsere Hunde uns die Türen geöffnet haben.

00:25:00: Weil wenn die Eltern oder auch die Ärzte vorschlagen, Mensch da gibt es eine Trauergruppe willst du dahin gehen?

00:25:08: Dann sag'

00:25:08: dich genau, Trauerkruppe

00:25:10: brauche ich nicht will ich nicht!

00:25:11: Ja das ist Trauer für die Ein

00:25:16: ganz schlimmes Wort, das sagen die uns auch immer.

00:25:18: Das ist so negativ, so schlimm und alleine das Wort macht oft die Situation kurzzeitig im Gedanken für ein Kind schlimmer.

00:25:26: Trauer, das ist düster!

00:25:27: Das ist dunkel, das Schmerz und das wollen sie ja gar nicht mehr.

00:25:32: Das

00:25:32: heißt mit welchem Wort können Sie sich besser identifizieren?

00:25:36: Wir haben bisher keins gefunden...

00:25:38: Nicht mal mit den Kindern.

00:25:39: also wir fragen die Kinder und die Jugendlichen was könnten wir statt...?

00:25:43: Trauer nehmen.

00:25:46: Zum Schluss gibt es leider gar nichts anderes und das sagen die dann auch.

00:25:48: ja ich weiß auch nicht, aber das hört sich doof an.

00:25:51: also als die Mama kam und sagt da kommen zwei Frauen und sie kommen von Trauergruppen fand ich das schrecklich, aber ich weiß nicht was es anders gibt.

00:26:00: wir finden für das Wort Nichts dass es weniger schrecklig machen kann so vom Ausdruck her.

00:26:07: Also die Jugendlichen haben irgendwann nicht mehr Trauer Gruppe gesagt sondern Herzensgruppe.

00:26:16: Der Ursprung steckt in den Kindern.

00:26:18: Sie haben das Wort.

00:26:20: Ja, sehr schön.

00:26:23: Genau und es ist ja auch so dass wir am Anfang überlegt haben wie zeigen oder wo wollen wir hin?

00:26:35: Was wollen wir denn herausarbeiten?

00:26:39: Wenn ich jetzt noch mal zum Anfang zurückkomme Und wir haben von den Geldern einen großen Anteil genutzt, um uns Bilder malen zu lassen.

00:26:48: Von einer Künstlerin und der Ancher Strang.

00:26:52: Damit wir etwas haben ... Also Kinder können ja ihr Gefühl nicht beschreiben.

00:26:58: Aber wenn sie ein Bild haben, dann können Sie sagen, genau so geht's mir!

00:27:01: Diese Künstlerin hat uns ein Bild gemalt was im Hospiz auch hängt.

00:27:06: Auf diesem Bild ist die Trauer der Kinder dargestellt dass es mal dunkel sein kann, ja dunkle Wolken.

00:27:17: Aber das eine Pusteblume ist dargestellt und diese Pusteblohme verliert ihre kleinen Fädchen ihrer Samen.

00:27:29: Und die fliegen irgendwo hin.

00:27:32: und dann gibt es auf der anderen Seite des Bildes ein Regenbogen Fische, die oben in den Wolken schwimmen.

00:27:40: Vögel, die unter Wasser sind und umgedreht sind.

00:27:42: Dieses Geführtschaos.

00:27:45: Alles stimmt nicht mehr.

00:27:48: Das wird dargestellt in diesem Bild.

00:27:50: Daraus haben wir uns kleine Bilder malen lassen von ihr.

00:27:52: Und das gehört zu unserem Ritual, was ich am Anfang benannt habe, dass wir uns hinsetzen mit den Kerzen von diesen kleinen Bildchen.

00:28:03: Die Kinder dürfen am Anfang sich ein Bild raussuchen, wie bin ich jetzt hier?

00:28:09: Wie ging es mir in der Woche und ... Am Ende dann noch mal.

00:28:14: Und wie hat sich mein Gefühl verändert, wo ich da drüber gesprochen hab?

00:28:19: Das ist ja ein ganz wichtiges Element für uns die Jugendlichen ... haben irgendwann nicht mehr unten auf dem Fußboden sitzen wollen.

00:28:28: Und daraus hat sich dann eine neue Gruppe gebildet, die wir jetzt hier machen, wo wir hier sitzen und wir backen Pizza oder Krebs,

00:28:38: Kuchen... Genau!

00:28:39: Das heißt was gemeinsam erschaffen?

00:28:41: Ja genau.

00:28:42: Das ist auch etwas, ja das passt auch ganz typisch zu Teenagern dieses Nicht-mehr direkt ins Gespräch zu gehen sondern irgendwas dabei zu tun mit den Händen.

00:28:54: Das hilft Genau, das ist glaube ich auch noch mal der Unterschied zu uns Erwachsenen.

00:28:59: Wenn wir eine Trauergruppe mit erwachsen haben dann können wir einen Stuhlkreis machen und die Erwachsen reden zwei Stunden lang über ihre Traurigkeit, über das was sie bewegt, ja wie ihr Alltag ist all diese Schwere die Sie denn empfinden.

00:29:17: und eine Kindertrauergruppee?

00:29:19: Die Kinder wollen nicht gegenüber sitzen und wir fragen, sondern sie wollen aus dem Tun heraus.

00:29:25: Und das machen wir ja ganz oft...

00:29:27: Genau.

00:29:28: ...erzählen Sie von sich an

00:29:29: zu

00:29:30: berichten wie es in Ihrem Herzen einfach auch aussieht?

00:29:34: Und Sie gehen dann dabei auch ganz offen, also wir sind so ein bisschen auch die Moderatoren, ne?

00:29:38: Also Sie gehen auch auf ganz allein ins Gespräch mit sich selber beim Basteln bei Malen oder wir gehen im Sommer auch viel raus in der Natur beim Laufen.

00:29:49: Und die Kinder fangen an, sich gegenseitig Fragen zu stellen oder gegenseite ich ihre Gefühle zu erklären?

00:29:54: Oder wie ihrer Erfahrung ist in einer Gruppe.

00:29:58: und das ist das Schöne dass es keine geschlossenen Gruppen sind.

00:30:01: Es sind Kinder wo der Verlust länger her ist und wo der verlust aktuell ist.

00:30:05: Und dieser Austausch während des Spazierens gehen, während des Bastants, der ist sehr wichtig.

00:30:10: also wir sind wirklich manchmal als Moderatorin

00:30:14: rumrum

00:30:15: und zum gar nicht immer unbedingt die Aktiven.

00:30:18: Und Birgit erwähnte gerade die Bilder, bei den Bildern ist es auch so ... Die Kinder nehmen diese Bilder weil es ihnen leicht fällt ein Gefühl zu zeigen und kommen da manchmal schon in den Austausch also während wir unten sitzen.

00:30:33: Also da haben wir ja auch wieder das Thema Planung.

00:30:39: Wir haben immer so eine Idee pro Stunde, was wir machen.

00:30:43: Was könnte man dem Tag machen?

00:30:44: Weil wir sehen aktuelle Kinder sind bei und können ja versuchen das Thema zu gehen.

00:30:48: Aber oft ist es so dass die Kinder oder Jugendlichen anfangen selber in ihre Themen zu gehen, selbst ihre Bedürfnisse ausdrücken und ins Gespräch gehen.

00:30:58: Und dann wieder feststellen Ja, das ist jetzt richtig da bleiben wir jetzt

00:31:04: Genau, und wir sind wieder so weit weggekommen von deiner eigentlichen Frage.

00:31:07: Da wollte ich gerade ... Anläufigen!

00:31:12: Es waren zwei Hunde.

00:31:14: Ja.

00:31:14: Und

00:31:16: die haben ...

00:31:19: beide Hunde sind leider letztes Jahr verstorben aber sie haben uns fünf Jahre lang in diesen Gruppen begleitet und sie haben es uns unendlich geholfen und die Kinder haben die beiden auch sehr,

00:31:32: Sehr geliebt.

00:31:34: Beide Hunde sind auch sehr ... Also, jeder Hund ist besonders?

00:31:39: Aber nein!

00:31:41: Die Hunde haben gespürt, wenn ein Kind etwas braucht und dann auf die Kinder zugegangen.

00:31:45: Ein Kind hat manchmal einen von den Hunden genommen und hat sich entfernt aus der Runde.

00:31:51: Sie waren Türöffner, wenn wir in Familien aufgekommen sind.

00:31:57: Seelenpfleger sag ich immer gerne dazu.

00:32:00: Und daher kam auch die Idee, am Anfang Tier gestützt.

00:32:04: Es war klar, dass es irgendwann unsere Hunde nicht mehr geben wird.

00:32:08: Es gibt aktuell aber ein Hund?

00:32:09: Wir sind ja nicht nur zu zweit, wir sind ja zu fünf und der Tag wie ein Kollege von uns hat einen Hund und er wird jetzt ganz doll geliebt.

00:32:20: Er muss alleine herhalten!

00:32:23: Aber es kam dann noch ein anderes Tier dazu.

00:32:27: Genau, irgendwann kann man ein anderes Tier dazu.

00:32:32: Wir hatten einen Jungen, dessen Mutter sich suizidiert hat und das war so dass er in der Gruppe sich nicht mehr zurecht gefunden hat.

00:32:47: Es war so auch, dass die anderen Kinder sich sehr gestört haben.

00:32:51: In Suizid ist schon etwas was sehr prägt.

00:32:56: Natürlich magst du auch nicht darüber reden.

00:32:59: Das ist, glaube ich noch mal ein neues Thema auf.

00:33:02: wie wollen die Kinder gesehen werden?

00:33:04: Wie sprechen sie auch in ihrem Freundeskreis da drüber?

00:33:08: Aber bei ihm war das sehr deutlich zu merken dass er das einfach auch noch gar nicht verarbeitet hatte und wir oder mein Vorschlag war dann dem Vater anzubieten Mal zum Pferdehof zu fahren.

00:33:23: Ich habe eine dreißigjährige, also sie wird dieses Jahr dreißischjährige Quarterstute.

00:33:30: Die einfach unglaublich gesettelt ist.

00:33:36: Sie ist einfach so ruhig, sie nimmt Kinder an...

00:33:45: Ich sage immer tiefen Entspannt.

00:33:49: Ich hatte das Gefühl auf jeden Fall, dass dieser Junge einfach Berührung braucht.

00:33:53: Sein Gefühl sich selber mal wieder zu fühlen und ich bin mit ihm hin.

00:33:57: der Vater war einverstanden Und es war.

00:34:00: es war einfach wunderbar wie Dieser Junge so anders Einfach war weil als er plötzlich dieses Tier vor sich hatte ich habe einen Bild da sind die Augen von dem Pferd und von dem jungen und Das sagt einfach alles aus.

00:34:14: ich krieg schon Gänsehaut vom Zuhörer.

00:34:18: Ja, das war sehr, sehr berührend und es hat einfach auch was gebracht.

00:34:23: Und da war mir einfach klar diese Arbeit müssen wir weiterführen dieses Spüren.

00:34:30: Ich mache dann auch immer ganz bestimmte Übungen wie Was fühlt ihr am Pferd?

00:34:35: Was fühlter bei sich selber wenn er das Pferdd klopft, wenn er da schweigelt?

00:34:39: wo ist der Unterschied?

00:34:41: ja Wenn die Kinder dann auch drauf sitzen, was spüre ich?

00:34:49: Das löst in den Kindern Bewegung das Sprechen aus.

00:34:55: Sie fangen einfach an zu reden und es ist so eine wunderbare Art und Weise ins Gespräch zu kommen mit den Kindern auf der einen Seite des Gefühls wiederzu aktivieren und zu spüren, was ich spüre aber auch reden kann.

00:35:11: Ich habe gerade zu gänselt, weil ich mir das so vorstelle wie ich es ja auch als systemischer Tag heute bin.

00:35:19: Und dann bin ich auch viel in Kontakt mit Kindern und Familien und bin noch Yoga-Lehrerin und deswegen auch sehr mit Körper im Kontakt.

00:35:32: Und wir kennen das alle, wenn wir mal so ein Kind auf dem Arm haben und es entspannt sich wie der Körper.

00:35:38: Also man merkt so wie der Körper auf dem eigenen Körper so...

00:35:43: Genau!

00:35:44: und die ganze Muskulatur so nachgibt, dann werden sie so durchlässig.

00:35:49: Und wenn ich mir jetzt einfach vorstelle dass dieses Kind was ja sich selbst hält und das heißt die ganze Zeit wenn wir nur mal anatomisch da rein gehen, so neurobiologisch,

00:35:58: dieses Festhalten

00:36:00: also dass dieser ganzen Körper fest ist und wenn der fest ist, dann fließt einfach auch nichts mehr.

00:36:06: Also dann kann kein Emotion fließen.

00:36:07: es ist so ein bisschen wie Kinder-Teenager-Sprache, die sind dann Iron Man.

00:36:12: Die haben einen anderen Metallanzug und dann geht da nichts rein oder auch nichts raus.

00:36:17: Und dieses Gefühl ist so was Großes wie ein Pferd.

00:36:23: Das steht für Kraft, das steht für Freiheit, des steht für Schutz Und da leg ich mich mit meinem Körper drauf, so wie ich mich beim Mama draufgelegt habe.

00:36:36: Genau, genau.

00:36:36: So wie ich dich bei Papa darauf gelegt

00:36:38: hab.

00:36:38: Wo mein

00:36:38: Stube uns anfangen

00:36:40: würde?

00:36:42: Und dann spürt man ja ... Die sind ja so muskulär!

00:36:45: Also man spürte in diesem Pferd... Mit diesen Hunden haben sie vielleicht noch für Filter.

00:36:50: Da führt man nur dieses Kuschelig.

00:36:51: aber beim Pferden.

00:36:53: Du bist ja direkt in der Muskulatur drin, also so wie beim Mama-Papa auf dem Arm Und dann löst sich das sofort.

00:37:01: Dann kann natürlich alle Staudämme, die da sind, die werden dann geöffnet und haben es abfließen, was sich da so fest reingelegt hat.

00:37:12: Genau, genau so ist das.

00:37:15: Was ich ganz spannend fand wie ein Kind sagte... Es fühl mich jetzt ganz warm!

00:37:23: Wir

00:37:23: müssen ein bisschen aufpassen, dass wir nicht uns fängig sind.

00:37:29: Ja genau diese Körperwärme

00:37:31: ... Die Körperwämme macht ganz viel und das war für mich so beeindruckend wie das Kind.

00:37:38: Ganz ruhig das sagte ich fühl mich jetzt ganz warm Und ich war ja vorher ein unerfahrene Pferdemensch.

00:37:49: und wenn der Spür geht herangekommen an die Arbeit mit dem Pferd und war dann in diesem Augenblick doppelt dankbar, dass sie das ermöglicht hat.

00:37:59: Die Idee hatte mich wieder mal überredet.

00:38:03: Weil in dem Moment war ... dieses Kind zu sehen und zu spüren, war die Dankbarkeit so groß und so schön.

00:38:12: Also mehr geht eigentlich gar nicht.

00:38:14: Ja es ist ja auch, dass die Kinder ihr Vertrauen manchmal verloren haben in diese Welt Ein Elternteil gestorben.

00:38:23: Wenn

00:38:23: ein Eltern ist der einzige Halt, den man als Menschen-Kind ... Das ist der erste Halt!

00:38:30: Und wenn Mama und Papa nicht mehr da sind, es gibt kein Halt mehr in meinem Leben.

00:38:35: Es bricht was weg?

00:38:36: Ja.

00:38:39: Das durch einen Pferd.

00:38:41: Mir fällt auch wirklich gerade kein anderes Tier ein, was das geben könnte.

00:38:48: Allein dieses sich draufzulegen Einer meiner längsten besten Freundinnen ist Tierärztin hat selber Pferde und auch für Großtiere.

00:38:58: Und sie hat das auch immer so schön beschrieben, dieses auch auf dem Pferd zu sitzen und auch mal so ohne Sattel dass ja man mit seinem eigenen Körper das Tier führt.

00:39:11: also es entsteht irgendwann ein Einklang und sie sagt auch selber so Sie kann nur mit großen Tieren weil sie die dann Also, das ist ...

00:39:21: Das ist diese Muskulatur

00:39:24: und diese Wärme.

00:39:26: Diese Größe also alles ist ja multipliziert.

00:39:29: Wenn ich einen Hamster in der Hand habe, sagt sie selber auch immer so, ich kann keine Kleintier an der Hand haben oder was, dass ich die kaputt mache?

00:39:36: Weil man das anders wahrnimmt.

00:39:38: Genau da war es um auf die Größe zurückzukommen ein Hund kann das wirklich nicht so geben aber Wir haben beide sehr große Hunde gehabt.

00:39:48: Und was sehr, sehr bezeichnend war das die Kinder

00:39:52: sich

00:39:53: um diese großen Hunde geschlungen haben weil im Verhältnis zu einem kleinen Kind ist der Runden natürlich auch der Elefanten und da war ja auch so ein bisschen dieses Prinzip es hält mich etwas Großes ich kann mich an was großes starkes festhalten es trägt mich Kann das nicht tragen?

00:40:11: Hamster kann aber auf eine andere Art.

00:40:13: Natürlich, ihr wisst hier hat noch mal so Seins natürlich

00:40:15: ...

00:40:16: Aber von diesem Getragensein und

00:40:20: dieses ... Genau!

00:40:20: Dieses Getragensein

00:40:21: ist dieses Pferd.

00:40:22: Und dann noch das Sinnbildliche.

00:40:25: Ja absolut.

00:40:25: Von Freiheit, und das kann mich irgendwo hintragen...

00:40:30: Und es ist ja auch nicht nur dass die Kinder drauf sitzen und das spüren sondern es geht ja um den Umgang.

00:40:39: Was mag das Pferd jetzt und was mag es nicht, da wieder hinzuschauen.

00:40:45: Und zu gucken, was brauche ich?

00:40:48: Was möchte ich nicht?

00:40:50: Wo kann ich auch eine Grenze

00:40:52: setzen?".

00:40:53: Das lernen Sie vom Pferde!

00:40:55: Das ist einfach so schön, weil wir gerade gesagt haben, sie haben das Vertrauen verloren... Dann machen es einfach eine gewisse Stabilität wieder herstellen.

00:41:10: Und ich frage dann oft auch, was glaubst du denn?

00:41:13: Wie schwer ist das Pferd?

00:41:15: Dann sagen wir hundert Kilo und da sage ich auch kannst du noch ein bisschen mehr aufpacken.

00:41:19: Das

00:41:20: sind für irgendwann ja bei fünfhundert Kilos.

00:41:22: und dann habe ich gesagt, und Du schaffst es!

00:41:24: Das Pferde mit Deiner Körpersprache.

00:41:28: Natürlich weil der steht ja... Ich kriege meine Handlungsfähigkeit wieder zurück, raus aus der Ohnmacht.

00:41:37: Und dieses Mama-Papa haben das für mich gesorgt, diese Sicherheit und jetzt muss ich die Sicherheit in mir selbst erschaffen und dass ich so ein großes Wesen bewegen kann.

00:41:49: Hallo!

00:41:50: Ich bin Superhero.

00:41:53: Das gibt ein Jahr wieder das Selbstvertrauen, Selbstwuchsamkeit, Handlungsfähigkeit, Kontrollerschutz ... All das wird damit aufgebaut.

00:42:04: Das ist eine wunderbare Arbeit, ja?

00:42:08: Wir sind draußen in der Natur und dann einfach mal mit diesen Tieren arbeiten zu dürfen.

00:42:15: Wir haben ja ... wir sind unglaublich dankbar, dass wir auch so einen Menschen wie unseren Geschäftsführer den Herrn Doppelstein haben.

00:42:26: Wenn es ihn nicht geben würde, dann hätten wir jetzt auch einen Hospizpony.

00:42:31: Das müssen wir auch mal sagen.

00:42:33: Weil die Poco ist einfach die ist dreißig und wir brauchen einfach auch einen Ersatz um diesen Ersat zu schaffen.

00:42:40: das dauert ein bisschen weil wir wollten sie dann auch ganz gerne alleine ausbilden damit wir wissen was wir haben.

00:42:48: Und ja er ist mitgegangen mit dieser Idee und jetzt steht in dem Stall in Falkensee auf dem Pferdegut Hofmann eine Crumble Und mit der fangen wir jetzt auch schon an, mit den Kindern zu arbeiten.

00:43:03: Ich bin so unendlich dankbar einfach dass es Menschen gibt die immer an dieses Projekt geglaubt haben und uns unterstützt haben.

00:43:11: Sonst würden wir nicht hier sitzen und mehr als hundert Kinder begleitet haben und fünfzig Familien.

00:43:21: Das ist so groß geworden!

00:43:24: Ja, da haben wir gerade noch vor kurzem gesprochen.

00:43:27: Also das hätten wir alleine nie ohne die große Unterstützung unseres Geschäftsführers und viele, viele liebe Menschen, die um uns oben auch privat sind gar nicht schaffen können.

00:43:38: Und ja, wir sind auch beide ein bisschen dickköpfig.

00:43:42: Sehr gut!

00:43:45: Kommt auch dazu, aber dicke Fischkeit reicht nicht.

00:43:48: Es gab tolle Menschen, die an unserem Projekt von der ersten Minute geglaubt haben.

00:43:53: Also wirklich an uns geglaubten haben.

00:43:55: Allein schon?

00:43:56: Ihr habt gesagt BMW-Stiftung

00:43:58: oder... Ohne die wäre das Projekt ja gar nicht lebendig geworden.

00:44:03: Das muss man schon sagen.

00:44:07: Du machst es ehrenamtlich und du hast eigentlich nur Vollzeitstelle, das muss man einfach auch mal sagen.

00:44:12: Und Rado, der das ehrenamtliche macht dann noch zwei neue oder eine neue Mitarbeiterin die jetzt anfängt oder angefangen ist.

00:44:23: also ja danke an all die Menschen Und auch die Kinder, die uns das Vertrauen aufgeschenken haben.

00:44:30: Das

00:44:30: wollte ich jetzt sagen.

00:44:31: also es funktioniert auch nur mit den Kindern und den Eltern, die ihr ganzes Vertrauen an uns setzen, die ihre Kinder bringen und die Kinder die kommen und wollen bleiben.

00:44:40: Die am Anfang manchmal sagen oh nee will ich nicht und fünf Jahre später immer noch da sind.

00:44:45: Also ja ohne was vertrauen werden wir heute nicht da wo wir sind.

00:44:50: Ihr dürft ruhig all eure... Herzensmenschen benennen, die hinter euch stehen und dieses ganze Projekt gepusht haben.

00:44:59: Also wir haben die BMW-Stiftung, dann weiß ich Herr Biewig, der euer Schirm her ist?

00:45:06: Ich hätte jetzt ein bisschen Angst, wenn ich anfange ...

00:45:09: Genau!

00:45:11: Das ist schwierig.

00:45:14: Weil großartige Spenden immer wieder einfach reingekommen sind.

00:45:18: Und Katrin mit ihrer ... Öffentlichkeitsarbeit.

00:45:23: Wir würden jetzt nicht hier sitzen, wenn Kathrin Trast halt einfach ...

00:45:29: Genau

00:45:30: so

00:45:31: energisch und so engagiert und mit so viel Herz und Liebe damit reingegangen wäre.

00:45:37: also das muss ich wirklich sagen wie gesagt das machen wir ohne Wenn und Aber und sich wirklich jede Minute für uns Einsetzung macht und tut.

00:45:45: Das muss man wirklich sagen.

00:45:47: Wir sind manchmal dann ein bisschen

00:45:49: Ja, aber auch die Kollegen vom Hospiz.

00:45:52: Also ich hab ja lange dort gearbeitet und bin ja immer noch dort angestellt und habe nebenbei immer die Kindattreuer gemacht, dass das getragen worden ist von den Kollegen, dass wir die Räumlichkeiten im Hospiz immer noch nutzen.

00:46:07: Es gibt so viele Menschen, denen man danken müsste.

00:46:17: Das heißt wegen Räumnichkeiten?

00:46:20: Wie kann man sich das jetzt noch mal ganz bildlich vorstellen?

00:46:23: Wo finden überall so richtig, dass man sich jetzt nochmal so geografisch verorten kann.

00:46:29: Wir sind jetzt hier gerade am Wohnsbüttler Dammhundertdachten-Reißig.

00:46:34: Was findet hier statt?

00:46:35: Wo sind die Pferde?

00:46:37: Das wird die Kinder sofort interessieren!

00:46:39: Ich bin das alles an und will nicht wissen.

00:46:41: Genau, der Hund und nur seine Pferde!

00:46:45: Also hier am Wunschbüttler Damm finden die Jugendgruppe statt.

00:46:49: Hier ist auch eine große Küche wo wir kochen, wo wir backen... Genau, und wir haben eine tolle Sitzecke.

00:46:57: Ja auch muss man jetzt wieder mal unseren Geschäftsführer der hat hier uns Räumlichkeiten eingerichtet.

00:47:02: da sind wir völlig überwältigt.

00:47:04: damit haben wir gar nicht gerechnet in die Jugendlichen.

00:47:05: Ich kann auch!

00:47:06: Also liebe Zuhörer da draußen ich bin hier reingekommen und konnte nicht richtig jemanden ja in die Augen schauen weil ich geflasht war von dieser wunderschönen Einrichtung.

00:47:14: also hier sind so viele schöne Sachen.

00:47:17: Ich war selten in einem so schönem räumlichen Gebäude.

00:47:21: Also auch, dass es hier ein großes Fabrikgelände ist.

00:47:24: Fabrikräume sind sowieso noch mal richtig schön.

00:47:26: Hier sind Lichtdurchflutet groß mit sehr hohen Decken aber auch die Einrichtung.

00:47:31: also das ist alles so liebevoll

00:47:34: Genau.

00:47:34: Und wenn man jetzt noch einen Raum weitergehen würde, da haben wir eine Wahnsinnsitzecke wahnsinnig toll auch auf dem Bodenteppich und Kissen.

00:47:44: also letztens haben die gesagt eigentlich können wir hier immer hinten bleiben sag ich ja aber dann können wir nicht kochen.

00:47:51: erst mal vorjahr

00:47:53: Ja es ist ja hier finden die.

00:47:55: eigentlich sind die Traugruppen zwei Stunden Aber diese beiden Gruppen sind permanent

00:48:02: fast drei Stunden, also letzten zwanzig war drei

00:48:04: Stunden.

00:48:05: Und zur Sitzgruppe würde ich auch kurz noch mal ... Das waren nämlich letztes Jahr im Dezember auch eine sehr schöne ... Also es ist ein Kind dessen Mutter im Februar verstorben war

00:48:21: und

00:48:23: wir trafen uns in November und sie sagte dann oh jetzt kommt er december und ich habe mit meiner Mama immer

00:48:31: Da haben wir Nüsse für Aschenbeutel

00:48:33: geguckt.

00:48:34: Der Klassik,

00:48:35: genau!

00:48:36: Wir müssen ja auch jedes Jahr schauen...

00:48:40: Und sie sagte ich weiß gar nicht mit wem ich das dieses Jahr gucken soll.

00:48:43: und Katrin und ich haben uns einfach nur angeguckt und haben gesagt Dezember gucken wir drei Nüssenfaschenbrötel und dann haben wir einen Kinoabend gemacht Wir haben uns hinten in die Sitzbicke gesetzt.

00:48:58: Und wir haben hier einen riesengroßen Fernseher und haben mit den Kindern drei Nüsse für Aschenbeutel geguckt, das war schön.

00:49:07: Als es wieder was spontan ist,

00:49:08: d.h.,

00:49:09: also wir gehen schon einfach ganz spontan auf die Bedürfnisse der Kinder ein.

00:49:14: Die anderen Kinder gehen einfach mit.

00:49:17: Das ist so eine Selbstübschwendlichkeit ja?

00:49:21: Ja, das War sehr schön!

00:49:22: Es war sehr bewegend.

00:49:24: Genau, das findet hier im Grundsbückler statt.

00:49:29: Was hier nicht ist, ist die Natur.

00:49:32: Deshalb schauen wir, dass wir im Sommer dann ins Hospiz gehen.

00:49:37: oder mit den anderen Gruppen sind wir im Hospiz.

00:49:39: Drei weitere finden dort statt?

00:49:41: Wo ist das?

00:49:42: Im Klardohrdamm.

00:49:44: Zwei, zwei eins.

00:49:45: auf dem Gelände der Havelhöhe steht das Hospiz.

00:49:49: über der Geburtsstation ist das auch sehr, sehr schön.

00:49:53: Der Kreislauf und da ist ein Aufenthalter oder einen Raum, ein Seminarraum und in dem finden dann die Gruppen mit den kleineren, jüngeren Kinder statt weil wir sehr viel basteln.

00:50:08: Genau!

00:50:09: Wir basteln viel.

00:50:10: Wir können von da aus ... wir haben den Wald trägt um Havelhöherum .

00:50:15: Wir können zum Wasser gehen.

00:50:16: ,weil im Januar haben wir ein ganz tolles Ritual.

00:50:21: Wir bauen aus Holzschiffe mit Kerzen und auf den Segeln schreiben die Kinder dann Wünsche, Grüße für die Verstorbenen raus.

00:50:31: Also wir können direkt an die Hafe gehen.

00:50:33: Und für die ist es vom Ort von der Örtlichkeit besser dort.

00:50:37: also wir könnten einen Tbz bauen wo wir uns dann drin verstecken können alle und mal alle ganz heimlich weinen können.

00:50:46: Genau das findet dort vor Ort statt.

00:50:48: Aber

00:50:49: wir haben auch noch das Familie.

00:50:50: Wir

00:50:50: haben noch das Familienforum auf dem gleichen Gelände.

00:50:55: Und da finden ... Eigentlich fand Dammer die ganz kleine Gruppe statt, die jetzt keine kleine Gruffe mehr

00:51:01: ist.

00:51:01: Das heißt ihr seid in diesem MEP-Klarraum?

00:51:04: Da bin ich auch geboren worden.

00:51:05: In der Sinne von dass ich dort Eltern Kindkurse geleitet habe.

00:51:09: Ach, das ist gespannt!

00:51:11: Deswegen, ich bin da schon seit fünfzehn Jahren.

00:51:13: Jetzt bin ich in dem Raum nebenan und unterrichte dort Yoga In dem Boden.

00:51:18: Ach, ja!

00:51:19: So schlichtsinnig.

00:51:20: An welchen

00:51:21: Tag haben wir

00:51:22: das in den Tagen gemacht?

00:51:24: Mutter von Donner sagt es ist jetzt hier eine Nebenesprache.

00:51:28: Aber ihr seid nicht für uns draußen alleisig eingeladen.

00:51:31: Aber wo ich eigentlich hin wollte, weil ich kenne diesen Raum und habe die Krabbelkurse stattgefulten.

00:51:36: Ja genau.

00:51:37: Und das Familienfrühstück... Wir sind natürlich auch im Sommer rausgegangen, aber da gibt's ja auch Tiere.

00:51:43: So ist es.

00:51:44: Da gibt es Tiere

00:51:46: und einen Hagerfront.

00:51:48: Wir können immer

00:51:48: Feuertonne

00:51:49: machen.

00:51:49: Das ist ein kleines Baumhaus, das leider nicht mehr so steht.

00:51:52: Man kann auch drauf

00:51:54: gucken?

00:51:56: Genau!

00:51:56: Das ist dann unser dritter Ort.

00:51:59: Der ist wunderschön.

00:52:01: Ich bin da auch, ich komme da nicht weg als ich liefe diesen Ort allein weil ich ja schon angefangen habe und das immer noch so verknüpft mit diesem kleinen.

00:52:10: Und der Raum ist einfach wahnsinnig schön.

00:52:12: Der war so liebevoll eingerichtet.

00:52:15: Wir brauchten einen Raum, wo die Eltern sich austauschen konnten.

00:52:20: Und deshalb sind wir in das Familienforum gegangen.

00:52:23: Die hatten ein ganz großes Bedürfnis, sich auch untereinander mitzuteilen und dass da ja nicht immer die Sonne scheint man nicht im Haus gehen kann hat das Familienfonds uns einen weiteren Raum zur Verfügung gestellt, wo sie sich hinsetzen konnten und austauschten konnten.

00:52:39: Das war einfach sehr wertvoll Ging im Hospiz einfach nicht.

00:52:45: Und so sind wir auf das Familienforum gekommen, die Eltern treffen es sich gar nicht mehr und das ist ja jetzt auch schon drei vier Jahre her.

00:52:52: aber wir sind dort geblieben weil wir einfach auch als wunderschönen Dort finden.

00:52:56: Okay Ja!

00:52:58: Seid ihr dann in diesem Raum wo auch das Familienfrühstück stattfindet?

00:53:02: Das ist doch dieser schöne große Tisch in dem anderen Raum.

00:53:04: Wir sind

00:53:05: in dem anderem Raum neben dem Büro.

00:53:07: Genau da sind wir dran.

00:53:09: Da finden auch andere Gruppen statt.

00:53:12: Aber ich weiß, was du mit schöner Ausstattung meinst in dem großen Krabbelraum.

00:53:16: Ja,

00:53:17: dass ja dieser Korkboden

00:53:18: und

00:53:19: die ganzen kleinen Spielsachen und so.

00:53:22: Und halt auch dieser große Tisch.

00:53:23: Und das ist halt diese schönen, großen Fenster gibt mit dieser Sitzbahn dort?

00:53:28: Man blickt direkt... Also auch die Kinder blicken direkt ins Grüne wenn es Wetter mal nicht so schön ist, aber trotzdem draußen weil das die Fenster gehen.

00:53:36: Das ist ein Glasgräßend

00:53:37: geschützt zu sein und trotzdem verbunden zu sein mit draußen.

00:53:41: Und es war immer so schön.

00:53:42: Unsere Hunde konnten halt einfach mal die Balkontür aufgemacht und die Hunde waren draußen, ne?

00:53:46: Die Hunde war draußen, die Kinder waren draußen... ...und die Kerzen waren dann draußen und alles war draußen!

00:53:54: Ja das Gelände der Havelhöhe ist einfach

00:53:57: groß,

00:53:58: dass ist magisch.

00:53:59: ja mit dem Wasser.

00:54:01: also das sind so viele Elemente, die wir haben.

00:54:05: Feuer, Wasser, Erde Alle Elemente sind da und damit arbeiten wir einfach auch mit diesen Elementen.

00:54:13: Das ist auch so dieses schöne Naturbelassen, das mochte ich auch immer so.

00:54:16: Es ist

00:54:17: kein perfekter Garten

00:54:18: dahinten sondern ganz im Gegenteil.

00:54:21: Die Kinder können sich die Stücke nehmen können um was daraus bauen.

00:54:24: also alles ist so naturbelassend

00:54:26: dort.

00:54:28: Wo ist der dritte Ort?

00:54:29: Wo ist denn die Pferde?

00:54:35: Liebe Crumble und Proko, die stehen in Faltensee.

00:54:40: Wie kommt

00:54:41: man da hin?

00:54:42: Ja das ist tatsächlich

00:54:44: eine Herausforderung.

00:54:46: Es fährt ein Bus aber ich habe ihn noch nie gesehen.

00:54:51: Ist auch ne Bushaltstelle Aber im Prinzip braucht man schon einen Fahrzeug um dorthin zu kommen.

00:55:01: Wir sind sehr dankbar, weil wir dort auch eine Halle haben.

00:55:04: Selbst wenn es regnet, sind wir einfach geschützt.

00:55:08: Aber ich hab auch festgestellt ... Es ist egal welches Wetter das ist.

00:55:12: Die Kinder kommen immer, ob es kalt ist oder regnet.

00:55:15: Sie

00:55:16: wollen

00:55:16: nach Hause zu den Tieren und die sind Ihnen so ans Herz gewachsen?

00:55:21: Und wir können das natürlich nicht für alle anbieten.

00:55:26: bieten Einzelbegleitung auch an am Pferd, wenn wir spüren dass Kinder in ihrer Trauer einmal die Gruppe profitieren von der Gruppe aber es nicht ausreicht.

00:55:41: Das ist ja nur einmal im Monat das die Gruppen stattfinden und Wenn

00:55:46: ein

00:55:48: größere Bedarf ist dann bieten wir auch noch anderes an.

00:55:54: Wir haben dann die Einzelbegleitung, die am Pferd stattfinden können.

00:55:58: Aber nicht immer am Pfärde sind.

00:56:03: Wie kommen sie eigentlich immer daraus?

00:56:08: Es ist ja so, dass wir in Einzelfällen mit dem Jugendamt arbeiten können und das ist eine kleine Finanzspritze für uns.

00:56:16: Wir haben anfangs erwähnt, dass Trauerarbeit nicht finanziert wird.

00:56:24: Vor drei Jahren eine Kooperation mit dem Jugendamt.

00:56:30: Das

00:56:30: war

00:56:31: die Dr.

00:56:33: Christiane Panker, die einfach unglaublich viel erarbeitet hat und uns dadurch geboxt hat und all diesen schriftlichen Parts und diesen zeitlichen rechnerischen Bedarf ermittelt hat.

00:56:48: Und ja das Jugendamt mit uns diese Kooperation eingegangen ist.

00:56:53: ist es so, dass Kinder darüber finanziert werden.

00:56:57: Und ich bin mehr oder weniger rausgegangen aus dem Gruppen.

00:57:01: Ich mache jetzt noch zwei Gruppen und mach sehr viele Einzelbegleitung am Pferd.

00:57:08: Entweder bringen die Eltern das Kind ... In diesen einzelnen Fällen hole ich sie einfach auch ab und fahre mit ihm zum Kopf.

00:57:20: Genau.

00:57:20: Ich bin jetzt am Freitag zum Beispiel auch mit dem Kind dort und dann wird das Kind abgeholt, wieder nach Hause gebracht ... genau weil eben die Möglichkeit sehr schwerster daraus zu kommen.

00:57:33: Das heißt der finanzielle Rahmen?

00:57:36: Wie muss man sich das vorstellen?

00:57:39: Was gibt es da alles für Möglichkeiten?

00:57:41: Also jetz mal Selbstfinanzierung, dann halt etwas Jugendamt.

00:57:45: Genau alle Gruppen sind ... dürfen, also alle Gruppen sind umsonst sage ich jetzt

00:57:52: einfach

00:57:52: mal.

00:57:53: Jeder darf an dieser Gruppe teilnehmen und wir haben ja am Anfang darüber gesprochen.

00:58:03: wenn sich eine Familie bei uns meldet dann fahren wir erst einmal zu der Familie nach Hause und schauen auch erstmal welcher Bedarf ist einfach da?

00:58:13: Und in welche Gruppe?

00:58:14: mittlerweile haben wir ja sechs Gruppen.

00:58:19: In welche Gruppe kann das Kind rein?

00:58:21: Wie ist die Gruppengröße, wie viele Kinder sind

00:58:23: da drin?

00:58:23: Wir machen nicht mehr als acht Kinder.

00:58:26: Damit eben wirklich der Raum für jedes Kind auch gewährleistet werden kann.

00:58:30: Momentan sind es zwischen fünf Gruppe und acht.

00:58:36: Es kann auch mal sein wir hatten einmal neun drin.

00:58:38: also das variiert so ein bisschen zwischen fünf und acht Kinder pro Gruppe.

00:58:44: Aber es gibt auch mal Gruppen wo dann einfach eine Zeit nur zwei ... Kinder drinnen sind, weil andere Kinder sagen.

00:58:51: Jetzt hat letztens sich einer abgemeldet und gesagt ich bin durch das ist okay.

00:58:56: ja wir freuen uns natürlich auch über jedes Kind was einfach gestärkt

00:59:00: wieder hinaus

00:59:01: richtig genau genau.

00:59:03: Und wir sagen trotzdem wenn irgendwas ist dürft ihr wiederkommen.

00:59:07: und dass nutzen auch gerade die Jugendlichen.

00:59:10: die

00:59:11: rufen

00:59:11: dann an und sagen mir geht es grad nicht gut können wir mal so können wir uns mal treffen zum gespräch.

00:59:17: Das sind einfach wunderbare Momente auch, wenn die Jugendlichen dieses Vertrauen haben.

00:59:22: Dich anrufen und sagen jetzt brauche ich dich einfach nochmal.

00:59:28: Wir hatten auch in den jüngeren Gruppen mal einen Jungen.

00:59:31: der war fast fünf Jahre.

00:59:33: bei uns ist wir ein halbes Jahr dann rausgegangen und hat gemerkt es doch noch nicht ganz so gut und ist dann auch wieder zurück gekommen um nochmal für ein knappes Jahr glaube ich also

00:59:44: ja

00:59:45: Genau.

00:59:46: Und um auf die Finanzierung noch mal zurückzukommen, wie du eigentlich auch schon gesagt hast also wenn es eine Begleitung am Pferd wird dann muss das finanziert werden von den Familien weil das Pferde ist einfach auch Tierarztkosten Unterhalt Also ja und aber Es ist auch in Ordnung.

01:00:11: also wir haben ja immer eigentlich so ein bisschen Respekt.

01:00:19: Wir trauen uns eigentlich immer nicht, unsere Arbeit bezahlen zu lassen.

01:00:22: Das ist leider immer ein bisschen das Problem, glaube ich, wenn man sozial unterwegs ist.

01:00:27: So ist es.

01:00:29: Das kamer von allen Menschen, die sozial unterwegs sind?

01:00:32: Ja genau!

01:00:33: Dass man für Liebe doch kein Geld verlangen kann.

01:00:38: Aber wir haben auch gemerkt dass unsere Arbeit interessanterweise nicht so wertgeschätzt wird, wenn man auch nichts bezahlt.

01:00:49: Das

01:00:49: entspricht man auch von karmischen Geld und Energieaustauschen?

01:00:56: Ja!

01:00:57: Jogi ist auf jeden Fall sagen das doch.

01:01:02: Und ich glaube dass was jetzt gerade passiert am Samstag, das ist ja nochmal etwas ganz Großes.

01:01:08: also wir sind ja auserwählt worden für ... Ben, welcher rettet Leben?

01:01:15: Die Hertha-Fans haben uns tatsächlich auserwählt.

01:01:18: Und seit gestern ist ein Video auf Instagram und YouTube

01:01:22: überall.

01:01:23: Das ist der

01:01:24: Wahnsinn!

01:01:25: Wir haben die Fußballspieler begrüßt.

01:01:27: Es waren zwei auch zwei sehr bekannte Fußballspiele.

01:01:33: Und die haben wir auf dem Reiterhof begrüßen.

01:01:36: Vorgestern.

01:01:37: Genau vorgestern... Und sie sind auch der eine davon skritten.

01:01:45: Sie haben gesagt, sie wollen eine große Summe knacken.

01:01:50: Da sind wir natürlich sehr dankbar, wenn das funktioniert.

01:01:53: Wenn diese Folge herauskommt ... Ist es schon geknackt?

01:02:00: hoffentlich?

01:02:00: Ja!

01:02:03: Und ihr da draußen könnt über die Videos teilnehmen.

01:02:11: Ich glaube, wir haben erst mal ganz gut aufgezeigt wie diese Welt aussieht und also es gibt kein besseres Wort als Herzenszeit.

01:02:26: Das zieht sich das Herz des Organen, das passt ganz gut.

01:02:31: Die Sklopfen pulsieren da sein den ganzen Körper bewegen sowie auch eure Herzensheit die ganzen Menschen bewegt.

01:02:42: Ob es die Akteure sind, ob es die Spender sind.

01:02:45: Ob's die Schirmherren sind ... Das ist ein Kreislauf.

01:02:50: Ein Herzkreislaufsystem, was dann wieder zu den Kindern kommt?

01:02:54: Ja und ich glaube das zum Abschluss auch einfach noch mal zu sagen dass uns das so wichtig ist, dass Trauerarbeit eine Stimme halt in der Öffentlichkeit bekommt ja.

01:03:04: Das ist eigentlich... Dass

01:03:06: es auch kein Tabuthema mehr ist.

01:03:09: Also das ist ganz wichtig

01:03:12: Das ist verrückt, wir sind so in unserer eigenen Bubble.

01:03:14: Ich kann mir das immer gar nicht vorstellen dass es ein Tabuthema ist aber es gibt es doch auch immer noch da draußen und wir wissen ja eigentlich auch warum es ein tabuthema is weil noch Generation vor uns man hat nicht darüber geredet das durfte nicht darüber geradet werden.

01:03:31: schweigen darüber durchhalten diese ganzen Röche das heißt es gab nicht das Instrument reden.

01:03:41: Dann fangen wir erst jetzt damit an, dass das Alllaubnis dafür gibt.

01:03:48: Von

01:03:48: daher,

01:03:49: ich glaube es wird auch immer weniger werden weil ja der alte Glaubenssatz ja immer weiter verwässert wird, weil wir immer mehr Herzenswasser da rein kippen

01:04:02: und dadurch

01:04:03: gibt's dann immer mehr Klarheit und eine klare Reform.

01:04:09: finde auch, dass wir durch unser Gedankenwechsel, den wir am Anfang hatten.

01:04:15: Wir setzen diese Zeit begrenzt ein einfach noch mal ein Statement setzen zu sagen halt einfach Trauer ist nicht begrenzten auf einen Jahr.

01:04:26: ja

01:04:27: weil

01:04:28: viele Menschen viele trauern sind ja noch jahrelang im Gespräch mit denen die Sagen für alle anderen geht es Leben weiter aber für uns ist nichts mehr so wie's einfach Mal war.

01:04:38: und da auch einfach zu sagen, mach weiter.

01:04:43: Ja?

01:04:43: Und und auch wenn die anderen Menschen ihr Leben wieder leben das ist so wichtig, einfach to sagen

01:04:51: es ist nicht

01:04:52: zeitlich begrenzt.

01:04:55: Ich habe ganz am Anfang noch mal so dieses Wort im Kopf gehabt weil ja so gesagt, dass gibt kein richtiges Wort dafür.

01:05:02: Im Yoga, zum Beispiel, sprechen wir ganz viel.

01:05:04: Wir sagen auch nicht so loslassen.

01:05:06: Loslassen ist immer sofort Angst und es geht gar nicht.

01:05:09: Das Wort

01:05:10: ist ganz furchtbar.

01:05:11: Es macht sofort was mit dem System.

01:05:14: Und wir sprechen z.B.

01:05:15: ganz viel von Annahme.

01:05:17: annehmen, was gerade

01:05:18: ist

01:05:19: und damit jeden Tag zu üben, anzunehmen, was jetzt gerade ist.

01:05:25: Und Annahmen hat man wieder etwas im Arm.

01:05:29: Weil das ist dann... Das muss nicht

01:05:31: weg.

01:05:32: Das

01:05:32: darf

01:05:33: bei mir bleiben?

01:05:33: Es darf bei einem bleiben.

01:05:36: Ja, ja.

01:05:37: In Verbundenheit einfach

01:05:39: auch gehen.

01:05:40: Auch nicht in den Allstorbenen.

01:05:41: Also im Wort Annahme steckt viel mehr Stärkeverbundenheit näher.

01:05:47: Bewegung und Gegenwertigkeit stecken da drin.

01:05:52: Ganz schönes Wort, auch viel besser als

01:05:54: Akzeptanz.

01:05:57: Die Buchstaben da drin sind nicht schön.

01:05:59: Das ist eine

01:06:03: schöne Arse auf der Arse

01:06:04: drinnen.

01:06:06: So wie ihr seht wir könnten hier noch richtig weitermachen.

01:06:12: Oh mein Gott du hast für eine berührende Folge.

01:06:15: also ihr Lieben da draußen.

01:06:19: Wir hoffen es hat euch genauso berührt wie uns Und ihr findet den Weg zu diesen beiden Herzensfrauen.

01:06:31: Zum Fünf!

01:06:33: Die Türen wurden hiermit geöffnet und nehmt die Türe an, durchschreitet sie und bewegt euch in den Raum diese beiden und die anderen drei für euch erschaffen.

01:06:47: Danke fürs Zuhören!

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