Kennst du deinen Kiez wirklich – oder läufst du jeden Tag einfach daran vorbei?
Shownotes
Hast du dir die Bilder an den Häuserwänden schon mal wirklich angeschaut?
Die, die Geschichten erzählen.
Die, die du sogar aus dem Zug siehst, Richtung Hamburg.
Hier startet unsere weitere Reihe „Starkes aus Staaken“ –
mit genau den Menschen, die hier nicht nur reden…
sondern möglich machen.
Und dieser Auftakt sitzt.
Zu Gast: Dr. Anne Schmedding
von der Stiftung Berliner Leben,
mit dem Programm Stadtraum Plus mitten in der Heerstraße Nord.
Und wenn du denkst, es geht hier „nur“ um Kunst an Häuserwänden…
bleib kurz.
Denn eigentlich passiert hier etwas ganz anderes:
- Menschen mischen sich ein
- Ideen bekommen Raum
- Orte verändern ihre Energie
- Und aus „nebeneinander“ wird langsam ein „miteinander“
Kinder tanzen.
Jugendliche finden Ausdruck.
Ältere Menschen kommen wieder in Begegnung.
Einrichtungen bekommen Rückenwind.
Und Ideen, die sonst irgendwo versanden würden…
werden einfach gemacht.
Sehr gezielt. Sehr bewusst.
Und irgendwie… ziemlich besonders.
Manche dieser Bilder zeigen nicht nur Kunst.
Sie erzählen das Leben dieses Kiezes.
Schicht für Schicht.
Geschichte für Geschichte.
Hör sie nicht zwischen Tür und Angel.
Gönn dir den Raum.
Und ja –
Zettel und Stift sind fast Pflicht.
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Der Podcast Kiezgeflüster – Starkes aus Staaken ist ein Projekt des
IGZ NestWerk-Staaken und wird gefördert aus Mitteln des
„Landesprogramms Integrierte Gesundheitszentren“
der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege.
Transkript anzeigen
00:00:04: Willkommen bei Starkes aus Starken.
00:00:07: Dieser Podcast ist für alle die mitten
00:00:09: im Chaos
00:00:09: weiteratmen, für alle, die sich
00:00:12: was
00:00:13: trauen, obwohl sie Angst haben.
00:00:15: Wir reden über Wege, die es
00:00:17: offiziell nicht gibt
00:00:18: und über Kraftquellen, die man nur findet
00:00:21: wenn man wirklich
00:00:21: hinschaut – im Körper, in Inneren
00:00:25: und im Miteinander.
00:00:28: Starkes Ausstarken!
00:00:30: Echt roh-und
00:00:31: berührend.
00:00:36: Herzlich Willkommen in unserer neuen Folge.
00:00:39: Ich habe heute eine ganz besondere Gästin, sie wird sehr viel über unseren Kiez erzählen können und mal von einer ganz anderen Seite.
00:00:48: Sie wird viele Dinge erzählen die wir alle gar nicht so richtig kennen und wird damit geheimnishaft.
00:00:55: also freut euch auf ganz viel Mind Blowing!
00:00:59: Hallo stelle dich gerne mal vor den hab ich.
00:01:02: Ich bin Anne Schmedding und ich arbeite bei der Stiftung Berliner Leben seit Jahrzehnte.
00:01:10: Eigentlich komme ich von ganz woanders her, ich bin Kunsthistorikerin und habe lange im akademischen Bereich an der Uni gearbeitet.
00:01:19: Bin Architektur-HistorikerInnen, hab über einen Architekten promoviert und hatte aber irgendwann für mich den Eindruck ob ich jetzt noch einen Aufsatz schreibe oder nicht, eine Ausstellung mache oder ein Buch.
00:01:32: Eigentlich interessiert es immer nur ganz wenig Menschen und eigentlich trägt es auch nicht wirklich zum Verbessern dieser Welt und dieser Gesellschaft bei.
00:01:41: Und deswegen bin ich sehr froh, dass ich seit einigen Jahren mich ganz anders in der Welt umtun kann und ganz andere Projekte machen kann die wirklich viel mehr mit der Lebensrealität von vielen Menschen zu tun haben Und ich lerne dabei wahnsinnig viel.
00:01:58: Das heißt, was machst du heute?
00:02:01: Ich bin bei der Stiftung Berliner Leben so ein bisschen... Also es nennt sich Beauftragter des Vorstandes.
00:02:08: Was auch immer das heißt.
00:02:09: Ein bisschen bin ich Mädchen für alles.
00:02:11: Ich bin vor allen Dingen verantwortlich für das Programm Stadtraum Plus wozu ich gleich noch ein bisschen erzählen werde und für die vielen bunten Wände, die vielleicht viele in der Herstrasse Nord schon mal wahrgenommen haben.
00:02:24: Ha, das ist der erste Mind-Blowing.
00:02:26: Jetzt wisst ihr wer für diese schönen Bilder zuständig ist?
00:02:32: Wie lange gibt's die Bilder?
00:02:35: Also dass unser Museum for Street Art and Graffiti des Urban Nation Museum in Schöneberg, wo er öffnet, zwei Tausend siebzehnten.
00:02:43: aber wir haben schon zwei tausend dreizehn mit den Wänden angefangen, den sogenannten Murals.
00:02:49: Die Großen nennen wir One Waltz und die kleinen Community Waltz Und wir haben in ganz Berlin über hundert Wände jetzt in den letzten Jahren gestaltet und schwerpunktmäßig, vor allen Dingen in der Heerstraße Nord.
00:03:05: Weil es hier so viele Wände gibt die für die Stammer schreien bemalen zu werden finde ich.
00:03:11: Ja.
00:03:12: Oh, voll schön!
00:03:14: Ich liebe Graffiti, das sind so schöne Kunstvollen.
00:03:18: Es gibt da viele Menschen, die Graffiti auch durchaus nicht so mögen.
00:03:23: Aber Kunst finde ich auch, kann man nicht so richtig bewerten?
00:03:27: Nee und es ist ja immer die Frage wie entsteht etwas.
00:03:30: Also entsteht das illegal oder legal, entsteht es weil einfach ein einzelner Künstler den Pinsel schwingt oder die Spraydose sprayet und dann war's das.
00:03:39: Oder wie in unserem Fall immer mit Beteiligung der Bewohner dass sie entweder selber mitmalen oder dass sie vorher in Workshops, in Werkstätten, in kleinen Veranstaltungen dem Künstler helfen bei der Entwicklung seines Motivs und insofern auch dazu beitragen.
00:03:59: Du bist ein Mädchen für alles, hast du schon gesagt?
00:04:01: Und jetzt wie bist du zeitlich so begrenzt und ich würde mich am liebsten mit dir hernetsen nur noch über diese Bilder unterhalten... Aber darf ich nicht!
00:04:08: Okay, erzähl weiter!
00:04:11: Gib uns das nächste Mindblowing genau die... Was ist dieses Projekt?
00:04:17: Genau Stadtramp Plus ist ein Programm.
00:04:19: Das hat damit zu tun dass wir als Stiftung sehr breit aufgestellt sind thematisch.
00:04:24: Also es gibt die Wände, das Museum und ein Boxclub den wir unterstützen.
00:04:31: Ein Boxclub?
00:04:33: Und es gibt einen Kooperationsprojekt mit der Komischen Oper Berlin.
00:04:36: Es gibt ein Hip-Hop Hub wo wir zum Thema Hip-Hub arbeiten.
00:04:41: Das ist so breit dass wir seit dem Jahr zweitausendundzwanzig gedacht haben wir müssen das irgendwie zusammenführen besser nutzbar machen können und besser zugänglich machen können.
00:04:54: Und dann haben wir das Programm Stadtraum Plus genannt, weil es sich räumlich wirklich in die Stadt bewegt.
00:04:59: also Wir gehen aus unseren Projekten raus in die Quartiere in die Statt zu den Menschen.
00:05:04: Stadtraum plus hat zwei Teile.
00:05:07: Das eine sind kostenfreie Angebote, die wir für Institutionen Sozialeinrichtung Bildungseinrichtungen in den Quartieren anbieten.
00:05:16: Das sind zum Beispiel die Wände dass wir sagen wir stellen den Künstler Die Jugendlichen, die Kinder, die bei euch zu Besuch kommen, die malen mit dem künstlerne Wand an.
00:05:25: Das kann aber auch ein Hip-Hop Kurs sein, das kann Boxkurs sein.
00:05:29: Das sind ganz unterschiedliche Dinge, die wir anbieten und das andere ist ein Mikrofon wo wir fünfzehn Projekte pro Jahr mit bis zu tausende Euro unterstützen.
00:05:39: Und das sind Projektideen, die von den Einrichtungen kommen.
00:05:43: also Wir haben in der hier Straße Nord so knapp fünfzig Kooperationspartner mit denen wir zusammenarbeiten, also alle die irgendwie auf irgendeiner Ebene mit Kindern Jugendlichen oder Senioren zusammenarbeiten im Quartier.
00:05:55: Mit denen hatten wir schon mal zu tun oder haben wir immer wieder zu tun?
00:05:58: Die reichen bei uns Projektideen ein und die finanzieren wir dann.
00:06:01: Und das kann ganz unterschiedlicher sein.
00:06:04: Das ist eine Kaffeefahrt für Senioren nach Brandenburg, die besonders ist weil der Bus sie vor der Haustür abholt, weil eben viele Senioren gar nicht in der Lage sind zum Beispiel zum Erstbahnhof Spandau zu kommen.
00:06:17: Das kann eine Reise nach Amsterdam sein, selbst organisiert von Jugendlichen über einen Jugendclub.
00:06:24: Weil die Jugendlichen sich sagen wir wissen so wenig über die jüdische Geschichte in Deutschland und wollen mehr dazu erfahren.
00:06:29: Wir wollen ins eine Frankhaus fahren.
00:06:32: Das kann ein selbstorganisiertes Fußballtournier von Jugendlingen sein das kann ein Kita-Ausflug sein.
00:06:37: also es sind die Ideen der Einrichtungen, der Menschen, die mit Menschen hier vor Ort arbeiten und wo wir davon ausgehen dass sie am besten wissen was gebraucht wird.
00:06:49: Und was gut ist und wo der Bedarf ist.
00:06:50: und insofern sind wir da innerhalb gleich komplett offen.
00:06:53: Wow!
00:06:55: Jetzt hast du schon angesprochen mit dem Finanzieren.
00:06:58: wie wird das finanziert?
00:07:00: Wir als Stiftung sind finanziert über unseren Stifter, über die GEWO-Bag.
00:07:06: Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft, die hier ja sehr viel Bestand hat und hier auch sehr bekannt ist.
00:07:11: Und gleichzeitig haben wir sehr viele Spender und Sponsoren, die uns bei unserer Arbeit unterstützen.
00:07:16: Wir stellen Off-Förderanträge also wir sind ganz vielseitig finanzierend.
00:07:23: Sind als Stifte gemeinnützig, gemeinwohl orientiert und insofern können wir eben auch diese ganzen Gelder akquirieren für die Projekte und je besser unsere Arbeit ist, umso mehr Gelder können wir akquirieren.
00:07:34: Und das läuft im Moment wirklich gut also dass wir auch ein steigendes Volumen haben, ein steigeres Budget haben, um unsere Projekten umsetzen zu können.
00:07:43: Noch mal für die, die gar nicht wissen was eine Stiftung
00:07:49: Das ist eine besondere Rechtsform, also das ist eben nicht privatwirtschaftliche Aktiengesellschaft oder ein Unternehmen.
00:07:59: Sondern dass es eine Stiftung wird gegründet mit einer bestimmten Satzung.
00:08:03: in der Satzung wird festgelegt was ist das Ziel dieser Stiftungen?
00:08:07: und die stiftung muss all ihre gelder nur investieren in diese projekte die dieser satzungen gemäß sind.
00:08:16: Eine Stiftung ist immer gemeinwohleorientiert.
00:08:18: Sie darf nicht gewinnorientiert arbeiten, sie darf nicht für einzelne Menschen versorgen.
00:08:28: Dafür hat sie das Privileg, dass sie steuerbefreit ist wie im Verein beispielsweise auch und sie ist aber anders als ein Verein, nicht wieder wegzukriegen.
00:08:38: Die Stiftungen sind gegründet für die Ewigkeit.
00:08:40: Und die Geobag hat die Stiftungs- das soziale und kulturelle Engagement der Gebo-Bug abzusichern.
00:08:49: Weil in dem Moment, wo es eine Stiftung gibt ist die Stiftungen da und geht auch nicht wieder weg.
00:08:54: Und damit kann man diese Aktivitäten anders rechtlich
00:08:57: absichern.".
00:08:59: Und dass das die Gebo Bag macht?
00:09:01: Ist natürlich auch gerade wieder so ein nächstes Mindblowing, weil hier ist ja viel Gebo Back!
00:09:08: Genau, hier ist viel Gewo Back und viele schimpfen gerne auf die Gewo-Bag.
00:09:13: Ich sehe es natürlich aus meiner inneren internen Perspektive ein bisschen anders.
00:09:17: Manchmal menschelt ist natürlich, also manchmal gibt's einzelne Mitarbeiter die vielleicht nicht so freundlich sind wie sie sein sollten aber das hat auch damit zu tun dass viele Mitarbeiter der Gebo-Bug die hier vor Ort sind ja auch wahnsinnig viel Frust und Aggression abbekommen Und dann manchmal selber wirklich erschöpft sind und einfach selber dann mal Aus der Haut fahren sage ich jetzt mal.
00:09:38: Aber die meisten die ich kenne sind extrem bemüht das Beste daraus zu machen.
00:09:44: Hier in der Heerstraße ist es eben so, dass der Baubestand aus den Sechziger-Siebzigerjahren stark sanierungsbedürftig ist.
00:09:52: Im Jahr zwei Tausend neunzehn viel hier von der GewoBag angekauft wurde von privaten Investoren die gar nichts investiert haben.
00:09:59: Das heißt der Sanierungsstau ist immens.
00:10:03: Gleichzeitig gibt es gedeckelte Mieten was ja auch wichtig ist Was wir alle richtig und wichtig finden Dass es in dieser Stadt bezahlbaren Wohnraum gibt.
00:10:11: Aber mit diesen Mieten kann man die Sanierung nicht finanzieren.
00:10:15: Weil es wirklich um elementare Sachen wie Strangsanierung geht, die unfassbar teuer sind.
00:10:22: D.h.,
00:10:23: die Gewo-Bagg kann nur nach und nach in die Sanierungen gehen.
00:10:28: Und das geht vielen Leuten gar nicht so schnell genug, was ich auch verstehen kann.
00:10:33: Wenn ich hier wohnen würde, wird's mir wahrscheinlich genauso gehen.
00:10:38: Das Rechenexempel geht nicht auf.
00:10:40: Es lässt sich nicht finanzieren,
00:10:41: d.h.,
00:10:41: die Giverwarte muss Kredite aufnehmen und muss wirklich sich bemühen, zumindest Schritt für Schritt in die Sanierung zu gehen.
00:10:49: Das geht nicht schnell genug.
00:10:50: Zwischendurch gibt es einen Wasserschaden, funktioniert der Fahrstuhl nicht
00:10:53: ... Oder ein Hausbrand?
00:10:55: Allein
00:10:56: im letzten halben Jahr hatten wir zwei Hausbrände.
00:11:00: Genau!
00:11:00: Und die Wohnungsbrände haben natürlich mit dem Vermieter zu tun, sondern oft geht es auch um Brandstiftung.
00:11:08: Auch der illegale Müll ist ein großes Thema hier.
00:11:11: Auch da wird oft auf die Gehwoback geschimpft und da denke ich naja also wer stellt den Müll dahin?
00:11:16: Das sind manchmal die Mieter, die Bewohner aber manchmal wirklich auch Fremde, die hier rumfahren und hier einfach ihren Müll abladen.
00:11:28: Also so eine Wohnungsbaugesellschaft hat extrem viele Herausforderungen, die gar nicht alle gleichzeitig gelöst werden können.
00:11:35: Insofern habe ich seitdem ich bei der Stiftung erarbeitet, da ein bisschen mehr Verständnis muss ich sagen.
00:11:41: und doch erschafft die Gevobag eine so tolle Stichtung?
00:11:45: Genau das ist mein Privileg dass ich für die Stiftungen arbeiten darf und insofern Nur die positiven Projekte machen kann.
00:11:52: Wir arbeiten sehr eng mit der sozialen Quartiersentwicklung, der GewoBug zusammen.
00:11:56: Es gibt ja auch Quartierkoordinatoren in der GeWoBug, die in den Quartieren selber auch Projekten machen und mit unterschiedlichen Akteuren zusammenarbeiten.
00:12:05: Und wir flankieren das mit unseren Projekts.
00:12:08: Eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft könnte jetzt gar nicht zum Beispiel den Schwerpunkt auf die Kunst legen.
00:12:12: Also das passt einfach nicht zusammen.
00:12:14: Da ist es gut dass es eine Stiftung gibt, die einen anderen Schwerpunkten setzen kann und damit natürlich auch andere Impulse geben kann.
00:12:21: Jetzt über das normale, weiß ich nicht, Nachbarschafts-Guard, Nachbarschaftsfeste und was es so an normalen Projekten gibt.
00:12:30: darüber hinaus können wir
00:12:31: wirken.".
00:12:33: Was glaubst du war die Intention von Gebo?
00:12:36: Das war die Intervention von einzelnen Personen.
00:12:39: Das war der damalige Vorstand und auch der Aufsichtsrat gemeinsam.
00:12:44: der Gebo-Bag Lutz Freitage ist da vor allen Dingen zu nennen Wo es darum ging, wirklich das soziale Engagement abzusichern.
00:12:53: Es gab damals zum Beispiel schon die Boxclub den wir immer noch unterstützen wo wir einfach sehen konnten dass mehrere Generationen von Kindern und Jugendlichen ihre Aggressionen ihre Energie ganz anders in Form gießen können als sie's auf der Straße tun würden und damit ganz anders ihren Lebensweg gefunden haben.
00:13:14: also man kann Dadurch konkret einzelne Biografien maßgeblich beeinflussen in eine positive Richtung.
00:13:22: Und dieses Engagement ist, wenn es in der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft ist volatil – also das kann.
00:13:30: dann gibt's einen Vorstandswechsel und ein neuer Vorstand sagt Boxclub was sind das für Quatsch?
00:13:34: Dann wird das wieder abgeschafft.
00:13:36: aber wenn es an der Stiftung ist, ist es anders abgesichert und darum ging es, dass man wirklich das eigene Engagement anders verstetigen kann
00:13:45: auch wieder spannend.
00:13:46: Okay, das heißt wenn man von der Stiftung getragen wird dann hat man auch mehr Sicherheit?
00:13:53: Ja, man gibt sich selber die Aufgabe dauerhaft in diesen Bereichen aktiv zu sein und man versperrt eigentlich den Weg zu sagen gut jetzt fangen wir wieder auf weil eine Stiftungen eben auf Ewigkeit gegründet ist.
00:14:10: Das ganz schön schön.
00:14:13: gibt sich dann selbst eigentlich so eine lebenslange
00:14:15: Haltung?
00:14:16: Genau.
00:14:17: Also das ist die Haltung, die große Überzeugung, die ich auch teile dass eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft einen gesellschaftlichen Auftrag hat der darüber hinaus geht jetzt einfach nur Wohnraum bereitzustellen sondern sie hat Verantwortung für die Quartiere in denen sie große Bestände hat und damit auch für die Stadtgesellschaft insgesamt.
00:14:36: Und dass eine Wohnungsbaugesellschaft so ne Stiftung hat, ist sehr ungewöhnlich.
00:14:40: Also wir haben mal mit dem Bundesverband der Wohnungsbaugesellschaften gezählt.
00:14:47: Wir haben so ne Fragerunde gemacht, wer von euch hat ne Stifthung und wie arbeitet diese Stiftungen?
00:14:52: Es gibt bundesweit thirty- vier Stiftogen und es gibt eigentlich nur drei die so ähnlich arbeiten als wir.
00:14:58: Wow!
00:14:58: Das
00:14:59: war's besonderes.
00:15:00: Jaa
00:15:02: Damit kriegt jetzt aber Geoback wirklich ein großes
00:15:05: Krönchen
00:15:07: hier.
00:15:09: Aber es ist natürlich auch andersrum, es gibt viele andere Stiftungen.
00:15:14: also es gibt ja über hunderttausend Stiftung in Deutschland und wir haben wiederum auch einen Vorteil das für die Stiftungs einer Wohnungsbaugesellschaft sind dass wir zum Beispiel Zugang zu diesen ganzen Wänden haben und damit unsere Wandgemäle machen können weil normalerweise Wenn ich als freie Stiftung sagen würde, ich will gerne Wände anmalen, müsste ich immer mich mit den Eigentümern rumschlagen und sagen bitte lasst mich die Wand anmalend.
00:15:38: Und so brauche ich nur bei der Gewo-Backe anrufen und sagen also heute haben wir uns die Wand ausgesucht.
00:15:43: wie sieht es denn aus?
00:15:44: Dann gibt's einen Freigabeprozess wo natürlich alle Abteilungen gucken müssen.
00:15:48: wird das morgen saniert oder ist da irgendwie ein Schaden dran?
00:15:51: und das geht aber innerhalb von zwei Wochen und dann können wir an die Wand.
00:15:55: Das heißt, ich kann mich jetzt doch noch ein bisschen mit dir über Kunst unterhalten.
00:16:01: Wie entsteht so eine Bilder?
00:16:02: Wie werden Wände ausgesucht?
00:16:07: Was ist dieser ganze... Ich denke mir das mal ganz oft wenn ich Werbung gucke
00:16:10: und dann
00:16:11: nicht mehr so.
00:16:12: wie sind die auf diese Werbung gekommen?
00:16:14: Ja!
00:16:14: Wie muss ich mir das vorstellen?
00:16:16: Da saßen Menschen an einem Tisch und haben gesagt wir machen es so und so und also da gibt's ja einen ganz langen Falloff-Prozess.
00:16:25: Das entsteht auf unterschiedlichsten Ebenen.
00:16:27: Also die Initiation der Anlass ist ganz unterschiedlich, also zum Beispiel haben wir letztes Jahr am Magistratsweg dieses Hochhaus angemalt, Magistratesweg zehn was du vielleicht auch schon mal gesehen hast, was ja auch weit hinsichtbar ist.
00:16:42: ich habe es neulich gesehen von der Bahn wenn man aus Hamburg kommt kann man sogar sehen.
00:16:47: Die Hirstraße leuchtet in den nationalen Raum.
00:16:53: Da war der Anlass, dass an diesem Hochhaus immer noch das Logo von dem Voreigentümer war.
00:16:57: Von der ADO und nicht nur die Gehwoback selber sondern auch der Mieterbeirat oder der Quartiersrat gesagt haben.
00:17:05: Also können Sie jetzt nicht mal überpinseln?
00:17:07: Ihr seid jetzt seit zwei tausend neunzehn Eigentümern.
00:17:09: Das ist irgendwie ein bisschen komisch.
00:17:11: Und dann hat einen Mitarbeiter der Gehwo-Bag uns angesprochen und hat gesagt also wir können es jetzt einfach nur übermalen aber eigentlich wäre es doch schöner Wir machen da richtig was Großes draus.
00:17:22: Und dann haben wir wiederum gesagt, okay das ist eine Wand die ist fünfzig Meter hoch.
00:17:26: Die ist von Hamburg aus sichtbar quasi da müssen wir was großes machen und wir überlegen uns dann immer welche Art von Beteiligungsprozess wir machen.
00:17:37: also wir machen keine Wand der Künstler kommt rein und malt und ist wieder weg sondern wir über legen uns immer wie können wir wehen an dieser Wand beteiligen von den Bewohnern?
00:17:46: Und bei der Wand haben wir gesagt dass ganze Quartier es eigentlich gefragt.
00:17:49: Und dann haben wir die Idee, wir machen ein Quartiersbild.
00:17:55: Dann haben wir das ganze Quartier gefragt was sind deine Lieblingsorte im Quartiere und was machst du da am liebsten?
00:18:01: Und dann habe ich eine digitale Karte gemacht wo man sich ganz toll beteiligen konnte.
00:18:05: Gabs ganz viele Hausaushänge und QR-Codes und an alle verteilt.
00:18:10: Nach drei Wochen gab es drei Einträge von mir meiner Kollegin und einem Bewohner der Herstraße dem ich immer noch dankbar dafür bin.
00:18:18: Aber wir haben gemerkt, digital funktioniert einfach nicht.
00:18:22: Und dann haben wir umgeschaltet und haben an vier unterschiedlichen Standorten im Quartier eine sechsmal sechs Meter Plane mit dem Grundriss des Quartiers gedruckt.
00:18:33: Darauf konnte man so bunte Klebepunkte kleben und darauf mit Adding schreiben.
00:18:39: Ajan neun Jahre alt spielt hier am liebsten Fußball oder so?
00:18:43: Und da haben wir dann insgesamt knapp fünfhundert Menschen gehabt, die mitgemacht haben.
00:18:48: Und dadurch ist ein wunderschönes Bild auch für mich teilweise total überraschend entstanden was die wichtigsten Orte, die Lieblingsorte im Quartier sind und was die Lieblingsbeschäftigung in dem Quartiere sind.
00:19:01: Da haben wir richtig so einen Ranking raus gemacht und das der Künstlerin an die Hand gegeben und ich habe mit ihr noch mal eine Radtour durchs Quartiers gemacht, hab hier ganz viele Leute vorgestellt, dass sie so ein Gefühl dafür bekommt weil sie vorher hier noch nie war.
00:19:14: Und dann hat sie ein Bild gemacht, wo die wichtigsten Orte und die wichtigste Beschäftigung darauf sind.
00:19:20: Also Fußballspielen.
00:19:22: der eigene Balkon als Lieblingsort war ein großes Thema.
00:19:25: Da steht auch jemand auf dem Balkon.
00:19:27: Der Harnberg, der Johnny Carr-Aktivpark, die Spielplätze und all das findet sich in den Motiv wieder.
00:19:35: Dann haben wir das mit einem großen Fest eröffnet.
00:19:38: Das war ein ganz großes Projekt, das
00:19:40: wir gemacht haben.
00:19:40: D.h.,
00:19:40: die Menschen sind deutsch vertreten?
00:19:42: Ja!
00:19:43: Also...das war das Ziel, dass wirklich sehr viele Menschen, wenn sie das Bild sehen für sich auch das Gefühl haben ist es mein Bild.
00:19:51: Hat nicht irgendjemand über mich gemalt sondern ich habe ein bisschen mitgestaltet, ich hab mit entschieden was darauf kommt.
00:19:59: Boah, ist das
00:20:00: berührend!
00:20:02: Ja, das war total, es hat mich sehr glücklich gemacht.
00:20:05: Und jetzt haben wir gerade ein neues, großes Projekt.
00:20:08: Es gibt ja diesen Tunnel zwischen Wirtschaftsweg und Staatencenter...
00:20:13: Ich bin gespannt was da
00:20:14: ist!
00:20:14: ...und in dem Tunnel gibt es schon eine Bemalung von Sinan Duhr.
00:20:18: die ist zwölf Jahre alt und mit dem Künstler habe ich auch gesprochen aber auch gesagt könntest du dir vorstellen dass wir dich übermalen?
00:20:26: Und er hat uns die Erlaubnis gegeben.
00:20:28: man hat gesagt das ist er jetzt auch schon bisschen älter und wir wollen jetzt ein anderes Projekt mit ihm machen.
00:20:33: an anderer Stelle Da geht es vor allen Dingen darum, diesen Tunnel der ja insgesamt von der Givobag baulig aufgewertet wird.
00:20:40: Da hat der Quartiersrat entschieden dass die Givopak dafür auch Geldmittel bekommt.
00:20:45: Das dieses ganze für mich ist das eigentlich die Dorfstraße der Herstrasse Nordrücken-Nord.
00:20:50: Also das ist der soziale Mittelpunkt, der sozialer Treffpunkt und dafür sieht's finde ich schon so aus, dass man da ein bisschen was machen kann.
00:20:59: Vor allem baulich mit den Sitzgelegenheiten in der Sandkiste.
00:21:04: sehr trostlos.
00:21:05: Das wird alles passieren, da gibt es auch einen großen Beteiligungsprozess vor Menschen ihre Ideen reingeben können und ihre Wünsche.
00:21:12: Und unser Part ist die Bemalung entlang des Tunnels der Fassade des Tunels.
00:21:18: das wird eine Künstlerin machen aus Köln Gisem Erdem Die haben die wir ausgewählt haben weil sie eine sehr besondere fast naivwirkende Sprache hat, die für uns sehr gut zu diesem Tunnel passt.
00:21:34: Denn der Tunnel wird wirklich von allen Generationen genutzt und von Menschen mit allen Migrationshintergründen, die man sich vorstellen kann – das muss eine universelle Sprache sein, die alle zugänglich ist.
00:21:44: Das darf nicht so ein normales Graffiti sein, weil es für viele ältere Menschen nicht die Sprache ist, mit der sie was anfangen können.
00:21:53: Und mit dieser machen wir in mehreren Stationen auch wieder eine Beteiligung.
00:21:57: Da geht es um die Frage, was machst du am liebsten gemeinsam?
00:22:00: Weil's um Gemeinsamkeit und Gemeinschaft geht!
00:22:03: Oh Gott ist das... Und da arbeiten wir mit Kindern des Kickes, des Jugendklubs dort zusammen, machen großen Workshop und haben auch am Tag der Beteilligungen, der am XXI.
00:22:15: April ist wo alle herzlich eingeladen sind.
00:22:18: Dort haben wir auch einen Stand, wo wir auch so ein paar Ideen sammeln.
00:22:21: Wo Menschen was aufschreiben können oder was aufmalen können und auch da wird die Künstlerin sich davon inspirieren lassen und das an der Wand umsetzen.
00:22:30: Und dass sind insgesamt ein Fünfzig Meter Länge, die sie da bemalen muss also wieder die fünfzig Meter.
00:22:36: Ja und zum Stadtteilfest am dritten Juli wird es fertig sein.
00:22:42: Stimmt wie lange braucht eigentlich dieses Bild an dieser großen?
00:22:46: Nur fünf Tage unglaublich!
00:22:49: Hä?
00:22:50: Wie führt denn das praktisch um?
00:22:52: Ja, wir haben Gerüst gebaut an der Wand entlang.
00:22:57: Das ist technisch auch eine große Frage.
00:23:00: wie macht man das?
00:23:07: Bei niedrigen Wänden kann man so einen Scherenlift nehmen.
00:23:10: also dass sind so Lifte die man so hochfahren kann wo es oben eine Plattform gibt, auf der man stehen kann.
00:23:16: Aber in der Höhe kann man keinen Scherenlift mehr nehmen weil die Wind lasst.
00:23:20: Also das bewegt sich dann oben bis zu drei Meter hin und her.
00:23:25: Das wäre nichts für mich!
00:23:28: Und deswegen haben wir in dem Fall ein Gerüst gebaut.
00:23:31: und sie ist dann im Geröst.
00:23:33: mit so einer Fahrstuhlplattform konnte sie hoch- und runterfahren und hat mit einer Assistentin einfach nur fünf Tage gebraucht.
00:23:40: Es ist so unglaublich Und hat gemalt und gespürt.
00:23:43: Also so eine Mischung, weil große Flächen gehen dann mit dem Pinsel schneller anzumalen aber die Umrandungen, die Feinheiten hat sie gespült.
00:23:53: Das war nach fünf Tagen fertig.
00:23:55: Was ich auch immer so faszinierend finde, man ist ja dann dicht dran.
00:24:02: Wir kennen das alle wir malen auf einer Leinwand und dann nehmen wir meinen Schritt zurück.
00:24:07: Ich frag mich immer.
00:24:11: Wie kriegt man so ein großes Bild?
00:24:14: Das finde ich auch total faszinierend.
00:24:16: Das ist wirklich das Können dieser Künstler, also dass sie einfach in der Lage sind, das zu übersetzen.
00:24:22: Also manche arbeiten dann mit so... Das kennt man vielleicht aus der Schule auch mit Rastern.
00:24:26: Dass man das kleine Bild aufrastert, sodass man im großen Weiß, in welchem Quadrat muss man was malen?
00:24:34: trotzdem Die Gesamtwirkung kann man sich, also ich als Laie könnte mir das gar nicht so richtig vorstellen.
00:24:41: Also ich sehe dann den Entwurf der Künstlerin, der ja auch freigegeben werden muss und kannst mich dann auf einer Fotokollage irgendwie so vorstellen.
00:24:49: aber wie ein Künstler sowas entwickelt und umsetzt finde ich irre.
00:24:55: Aber dass ist deren Kunst Das ist wirklich die Kunst.
00:24:58: Und es ist auch anders bei bildenden Künstlern, die nur auf Leinwand malen Die, wie du richtig sagst, ja immer ein Stück zurücktreten können und die Wirkung angucken können.
00:25:08: Das ist da natürlich ganz anders weil wenn das Gerüst davor ist... Du siehst erst, wann das Gerüste abgebaut ist, wie es wirklich wirkt.
00:25:15: Was du verpräziert
00:25:16: hast!
00:25:18: Und der welcher?
00:25:18: als Künstler würde ich sterben vor Aufregung?
00:25:20: Oh Gott!
00:25:21: Ich hätte mit dem
00:25:22: Pinsel gar nicht halten.
00:25:26: Ja, wir hatten auch schon mal mit Günzlern das Erlebnis.
00:25:28: Dass die die Realistisch gemalt haben und das Gesicht einer Frau gemalt habe und eigentlich dass auch immer machen und dann aber gemerkt haben als sie unten waren da sieht ja irgendwie überhaupt nicht so aus wie wir uns das vorgestellt haben und komplett von vorne anfangen müssen.
00:25:43: also das kann natürlich auch passieren.
00:25:46: Wo findet ihr die Künstler?
00:25:48: Wir haben über unser Museum ein sehr sehr gutes Kontakt und Netzwerk zu künstlern.
00:25:55: Das ist in Schöneberg, in der Bülowstraße, Ekezidenstraße das Urban Nation Museum.
00:26:01: Wo wir auch wechselnde Ausstellungen haben und das ist Teil der Urban Nation Initiative so nennen wir es also.
00:26:07: dass gibt das Museum Es gibt Workshops, es gibt Führung.
00:26:11: Im Museum ist ein kostenfreier Eintritt beispielsweise da kann man umsonst rein Und dann haben wir knapp hundert dreißig tausend Besucher im Jahr.
00:26:19: Also das ist wirklich eines der meisten besuchtesten Museen auch in Berlin.
00:26:25: Durch das Museum und durch unsere Arbeit haben wir einfach ein wahnsinnig gutes Netzwerk.
00:26:29: Und über Künstler kommen auch wieder weitere Empfehlungen von weiteren Künstlern, künstler melden sich auch bei uns.
00:26:36: Wir achten immer so ein bisschen auf eine Mischung zwischen lokalen Künstlen und internationalen Kündlern.
00:26:41: Weil auf der einen Seite ist es auch schön wenn mal was internationales in das Quartier kommt und wir wollen aber auch die Berliner Kunstszene fördern Und insofern arbeiten wir auch viel mit Berliner Künstlern zusammen.
00:26:56: Und trotzdem sind das ja auch ganz viele Künstler?
00:26:59: Es sind ganz viele künstler und es geht immer um die Frage, welche Sprache, welche Kunstsprache sprechen Sie?
00:27:07: Welche Sprache passt zu welchem Projekt?
00:27:10: Und welche Art von Beteiligung passt so welchen Künstlers?
00:27:14: Also es gibt Künstle, die können wahnsinnig gut mit Kindern arbeiten.
00:27:19: gar nicht mit Kindern arbeiten finden.
00:27:21: Das macht sie völlig nervös und hektisch, die können höchstens mit Erwachsenen arbeiten.
00:27:25: also das muss man auch mal gucken.
00:27:27: welche Beteiligungserfahrungen haben Künstler?
00:27:29: Und was welchen Prozess den wir uns vorstellen?
00:27:34: welcher künstler passt zu diesem Prozess?
00:27:35: Also das ist so ein ganz auskalibriertes System und ich denke dass es auch unsere Kernkompetenz die wir mitbringen also dafür irgendwie als Moderator dieses ganzen Prozesses den richtigen Künstlern mit der richtigen Beteilingung unter richtigen Wand zusammenführen.
00:27:51: Jetzt nochmal kurz weg von Kunst, wie passt dann eigentlich noch so diese Kaffeifahrten mit den Senioren?
00:28:04: Wie passen diese ganzen anderen Themen da noch so rein?
00:28:08: Also das ist alles unter der Überschrift soziale Quartiersentwicklung zu verstehen also Unsere bewusste Entscheidung, uns nicht thematisch zu begrenzen sondern uns räumlich zu fokussieren.
00:28:20: Also die meisten anderen Stiftungen oder Vereine haben einen thematischen Schwerpunkt gesunde Ernährung für Frauen Für Kinder was auch immer und wir sind thematische eigentlich komplett offen Und fokusieren uns aber auf die Quartiere der Gewo-Bag also um wirklich dort zu wirken wo die Gewo Bag auch vor Ort ist.
00:28:44: Ziel ist es neben der individuellen Wirkung von Teilnehmern, von Projekten.
00:28:49: Das kann eine kulturelle Bildung sein, das kann eine Selbstwirksamkeitserfahrung sein.
00:28:54: Es kann auch einfach mal nur Spaß sein.
00:28:56: Geht es um eine Gruppenerfahrung?
00:28:58: Dass man die Gemeinschaft stärkt und dass man diejenigen, die beteiligt sind als Gruppe zusammenführt und etwas macht was auch in das Quartier hinein wirkt.
00:29:07: also unser großes Ziel Übergeordnete Ziel ist das Thema Demokratie, also das Thema Miteinanderstärken.
00:29:15: Gemeinschaftsstärken, Kommunikationen Stärken weil wir dass siehst du wahrscheinlich in deiner Arbeit genauso sehen dass die Gesellschaft immer mehr auseinandert driftet und dass das mitteinander kommunizieren immer schwieriger wird.
00:29:28: Also entweder bellen die Leute einen sofort an und sind sofort super aggressiv oder ziehen sich komplett zurück.
00:29:35: Also dieses alltägliche Miteinander gut klarkommen, selbst wenn der andere komplett anders drauf ist als man selber.
00:29:41: Das wird immer schwieriger und dem kann man glaube ich nur entgegenwirken durch Gemeinschaftserfahrung, miteinander und am besten eben auch mitteinander von sehr unterschiedlichen Menschen.
00:29:51: Wir fördern besonders gerne Projekte wo unterschiedliche Einrichtungen im Quartier sich zusammentun und zum Beispiel die Senioren mit den Kindern was zusammen machen oder die Migrationsgruppe A mit der Migrations-Gruppe B, die normalerweise sich eigentlich nicht so richtig leiden können.
00:30:08: Also dass man wirklich versucht auch Menschen miteinander entsprechen zu bringen... Ich hab jetzt eine lustige
00:30:13: Assoziation!
00:30:15: Ihr seid ne Dating-Plattform?
00:30:16: Sowas ja.
00:30:17: Könnte man sagen und man kann sich auch noch aussuchen was man auf dem Date macht.
00:30:21: Ja!
00:30:22: Und wir finanzieren das auch noch.
00:30:24: Oh mein Gott, ihr seid die beste.
00:30:27: Warum soll ich mal für euch bezahlen?
00:30:28: Nein
00:30:29: genau!
00:30:29: Ihr seid die besten Dating-Plattformen ever.
00:30:34: Wahnsinn also es geht eigentlich wirklich
00:30:38: um Beziehungen und es geht auch darum... Ich finde was gerade hier in der Heerstraße an Einrichtung und am Miteinander der Einrichtungen ist im Sozialbereich oder Bildungsbereich oder Freizeitbereich ist wirklich vorbildlich.
00:30:54: Es gibt hier wahnsinnig viele sehr engagierte Menschen, die ihren Beruf ausüben und versuchen, die Welt ein bisschen besser zu machen und in ihrer Arbeit zu unterstützen.
00:31:05: Das finde ich für mich fast einer der wichtigsten Aspekte, weil das Gefühl habe, es wird gesellschaftlich viel zu wenig gesehen.
00:31:15: Absurd!
00:31:16: Und das sind Menschen, die wenig verdienen.
00:31:20: Die oftmals in total präkeren Kontexten sind.
00:31:23: also ob die Jugend einrichtung nächstes Jahr noch existiert weiß keiner.
00:31:28: Schulstation wird jetzt einfach mal geschlossen und diese ganzen Vorfälle.
00:31:33: Also da ist eine permanente Unsicherheit drin und die menschen verausgaben sich emotional.
00:31:40: Das ist also alleine das ein Stück weit zu honorieren, indem wir sagen Wir sehen dass was hier macht und wir finden es toll.
00:31:45: Und wir unterstützen das.
00:31:46: Das ist für mich schon mit der wichtigste Aspekt weil wir haben gar nicht den Zugang zum Quartier.
00:31:52: Also wir brauchen ja unsere Partner Institution als Kooperationspartner um wirklich im quartier wirken zu können.
00:31:59: Also da sind die eigentlich die wertvolle Arbeit machen.
00:32:02: Also ich bin auch so hier in spannender starken rein gestolpert mit diesem Projekt vor acht Jahren und habe vorher in Kladuc gearbeitet, komme selber aus Steglitz.
00:32:13: Und hab auch hier ganz schnell den ersten Jahr festgestellt oh mein Gott jeder der hier arbeitet arbeitet aus einer inneren Haltung heraus nicht fürs Geld.
00:32:25: Jeder der hier arbeitet könnte irgendwo anders mehr Geld verdienen weniger Stress haben
00:32:33: absolut
00:32:35: und es kommen auch ganz wenige Die kommen dann alle, unsere Kinderärztin kommt aus dem Grunewald.
00:32:44: Alle kommen auch von irgendwo und nehmen diesen weiten Weg auf sich um hier.
00:32:49: Das heißt sie geben noch was mit rein ... Und das hat mich so beeindruckt, warum ich schon so lange hier bin.
00:32:57: Weil es so ein schönes Gefühl ist mit dass ich weiß jeder der hier ist,
00:33:02: ist
00:33:03: hier weil er wirklich für die Sache steht
00:33:06: Und das ist auch so ein Aspekt unserer Arbeit, der glaube ich auch nicht ganz unwichtig ist.
00:33:11: Die Projekte die wir machen sind ja oft spektakulär also werden in der Presse wahrgenommen und die Presse berichtet darüber.
00:33:18: Das ist mir auch ein Anliegen dass ein Stück ab und zu wenigstens mal anders über die Herstraße Nord berichtet wird weil es einfach diese Berichterstattung immer Ghetto und es brennt und Drama.
00:33:32: Die Probleme sind hier natürlich, das ist mir auch völlig klar.
00:33:35: Aber es macht auch was mit den Menschen wenn über sie immer nur negativ berichtet wird und deine eigene Heimat immer nur als der letzte Dreck irgendwie dargestellt wird.
00:33:44: Und wenn wir mit unseren Projekten aus ein bisschen dazu beitragen können also wenn dann die Berliner Morgenposte eben schreibt die größte Beteiligungsaktion in der Street Art findet in der Straße Nordstadt und fahrt alle hin und guckt euch das an.
00:33:57: Ich
00:33:57: denke
00:33:58: endlich mal irgendwas Positives weil Dieses Engagement von diesen vielen Menschen hier und auch von vielen Bewohnern.
00:34:05: Hier gibt es wahnsinnig viele Bewohner, die sich ehrenamtlich engagieren.
00:34:09: Darüber wird nie berichtet.
00:34:11: Es gibt immer diese Interviews ja ich trau mich noch nicht mehr auf die Straße und also alles was hier positive ist und die vielen engagierten Menschen dies gibt das wird zu wenig gesehen.
00:34:21: und wenn wir da mit unserem Projekt ein bisschen dazu beitragen können gegenzusteuern Also diese Imagewirkung nach außen, aber auch nach innen.
00:34:30: Dass man selber als Bewohner mal was Nettes sieht, liest...
00:34:35: Dass man anfängt stolz zu werden auf sein
00:34:37: Zuhause?
00:34:38: Ja absolut!
00:34:42: Trotz aller Probleme die es natürlich gibt.
00:34:43: um die wissen wir ja genau.
00:34:44: Aber die gibt's überall?
00:34:46: Die sind einfach da.
00:34:47: und aber man kann ja trotzdem versuchen mit einem etwas positiveren Gemüht voranzuschreiten.
00:34:53: Und ich glaube, da können unsere Projekte vielleicht auch so einen kleinen Teil dazu beitragen.
00:34:57: Also es gibt ja diese Broken Window Theorie die aus der Stadtplanung kommt aus den sechziger Jahren Die besagt das ist was mit dir macht wie dein Umfeld aussieht.
00:35:09: und meistens ist es so wenn ein Fenster kaputt ist also ein broken window Dann kommt schnell das nächste Fenster oder das nächste fenster und das nächste fester.
00:35:18: also das heißt Diese bunten Wände sind nicht einfach nur bunte Wände, sondern sie sind auch ein Signal.
00:35:24: Hier kümmert sich jemand, hier macht jemand was, hier will jemand etwas verschönern.
00:35:28: und wir für uns ist sehr auffällig dass alle Wände die wir gestaltet haben also diese über hundert Wände in ganz Berlin werden nicht übersprüht Und die illegalen Müll halten sind in den Ecken komischerweise auch nicht mehr.
00:35:42: Oh
00:35:42: mein Gott das ist magic oder?
00:35:44: Also das heißt es gibt offensichtlich eine Wirkung irgendwie so einen intuitiven Respekt, der sagt okay also da hat jemand sich jetzt hier echt viel Mühe gegeben und zwar nicht nur der Künstler sondern wahrscheinlich auch noch unsere Kinder- und Jugendlichen.
00:35:56: Hier kann ich meine Waschmaschine nicht einfach ablegen.
00:35:59: Und wenn das diesen Effekt auch noch hat ist es natürlich toll!
00:36:04: Das ist einer der wichtigsten Effekte.
00:36:05: man kennt es selber zu Hause.
00:36:08: So was Simples wie morgens sein Bett zumachen.
00:36:12: Das ist, egal wie schrecklich der Tag war.
00:36:16: du kommst nach Hause Gehst das Bett und dann gibt's einen Zauberlicheln über dein Gesicht.
00:36:20: Oh, ich hab mein
00:36:23: Bett gemacht!
00:36:23: Da hat mir jemand meinen Bett gemacht und es war sogar ich.
00:36:27: Und es war zwar auch ein guter Tag.
00:36:29: Also so klein kann das schon sein?
00:36:32: Ja.
00:36:36: Was wird es noch alles von euch geben?
00:36:38: Was habt ihr noch für Pläne?
00:36:39: Plauder mal ein bisschen oder Spoiler mal erzählen uns noch ein paar letzte Geheimen.
00:36:44: Also was im Moment dieses Jahr für uns sehr aufregend ist, dass wir dieses Programm Stadtraum Plus jetzt in einem dritten Quartier gestartet haben oder jetzt starten.
00:36:53: Im Falkenhagen.
00:36:53: der Feld ist ja auch nicht so weit weg und das entstand wirklich wegen Bewohnern und dem Quartiersmanagement.
00:37:02: die sind auf uns zugekommen.
00:37:03: Die haben einen Ausflug in die Heerstraße gemacht und haben gesagt oh so was wollen wir auch?
00:37:07: Und dann fing es an mit der Idee naja wir machen vielleicht bei euch auch mal eine große Wand Und jetzt haben wir uns dazu entschieden, unser Programm dort auch auszurollen.
00:37:15: Das ist dann das dritte Quartier nach Schöneberg und Herstraße Nord.
00:37:20: Das wird hoffentlich so weitergehen, dass wir alle zwei Jahre uns ein neues Quartiere der GewoBug erobern.
00:37:26: Da gibt es noch einige.
00:37:28: Darauf freue ich mich sehr.
00:37:30: Dann haben wir nächstes Jahr ... zehn Jahre unseres Museums, Urban Nation Museum und werden das mit einer großen Ausstellung und einem großen Fest ins Schöneberg feiern.
00:37:40: Und da beginnen die Vorbereitung auch schon jetzt.
00:37:43: Und perspektivisch wollen wir endlich unseren Hip-Hop Hub so nennen wir unsere Aktivitäten rund um den Hip Hop auch einen festen Ort geben also ähnlich wie dem Box Club dass man wirklich unter Urban Nation dass man ein Ort hat wo ganz viel hip hop Aktivität stattfinden.
00:38:01: Von da aus schwärmen wir natürlich weiter in die ganze Stadt aus.
00:38:05: Aber es braucht einen Ort, um wirklich Kraft zu haben und ausstrahlen zu
00:38:10: können.".
00:38:11: Und wisst ihr schon
00:38:14: wo ihr euch die Zentrale
00:38:15: wird?
00:38:15: Darfste noch nicht sagen.
00:38:16: Das kann ich
00:38:16: auch nicht sagen aber
00:38:17: ... Ich
00:38:18: könnte das mal... Aber er hat schon eine Vorstellung!
00:38:20: Wir haben schon ne sehr genaue Vorstellung.
00:38:22: Es gibt sogar schon ein Objekt um dass wir kreisen und das wäre toll.
00:38:27: Das wär super.
00:38:29: Und wie wird es dann, wie wird die Zentrale?
00:38:32: Sind da ganz viele Kurse oder...
00:38:37: Also da wird es sehr viel Kurse geben und da wird das ähnlich wie in dem Boxclub auch ein System geben.
00:38:41: Dass wir gucken wer kann Mitgliedsbeiträge zahlen und wer nicht.
00:38:46: Wegen können wir etwas nur für einen Unkosten, für einen kleinen Beitrag anbieten und wer zahlt einfach viel weil er sich das auch leisten kann.
00:38:55: Es wird stattweite Hip-Hop-Battles geben, dass wir wirklich ... Oh Gott!
00:38:58: Das lieb ich.
00:38:59: Es gab mal so ... Da war ich ne Zeit lang als meine Kinder noch klein waren im Hau und von Flying Steps.
00:39:08: Super, genau.
00:39:10: Leider ich kenn sogar eine Privatdauer.
00:39:13: Ja die sind toll.
00:39:14: also die machen auch ne ganz tolle Arbeit.
00:39:15: Die macht auch
00:39:15: in den Mauerpark?
00:39:16: Ja.
00:39:17: Die sind da schon... Früher war ich viel im Mauer Park und jetzt bin ich selten dort.
00:39:22: Das sind ja immer noch die gleichen.
00:39:26: Die ziehen
00:39:26: das seit Jahren durch!
00:39:28: Ja unglaublich, also sie sind so engagiert und machen wirklich so tolles Programm Und wir werden dann eben auch statt weiter Hip-Hop Battles machen dass wir in den Quartieren in denen wir aktiv sind und Kurse an den Schulen anbieten, dass die dann irgendwie alle zusammenkommen und großes Battle machen.
00:39:44: Dann machen wir jetzt schon regelmäßig ein Hip Hop Herbstcamp und Frühlingscamp wo Kinder aus der ganzen Stadt zusammenkommen, so von acht bis dreizehn Jahre sind die meistens alt.
00:39:57: Und das ist sehr interessant zu sehen wie sehr unterschiedliche Kinder auch aus sehr unterschiedlichen Milieus dann für eine Woche wirklich als Team zusammenwachsen und gemeinsam dann am Abschluss im Urban Nation eine Hip-Hop Aufführung machen vor ihren Eltern und so aufgeregt sind.
00:40:12: Das war gerade letzten Freitag, das war wieder ... Ich muss da immer, ich hab da immer Tränen in den Augen.
00:40:17: Wenn ich das so unglaublich toll finde...
00:40:20: Und dann ist es so schön bei Kindern die kennen dann keine Schicht und die sind dann zusammen?
00:40:25: Ja total!
00:40:27: Also da waren wirklich von geflüchteten Kindern, die richtig Hunger hatten.
00:40:32: also wo man richtig gemerkt hat sie hatten einen richtig Hunger Stress und es war dankbar mal vier Tage was zu essen zu kriegen bis zur Ich sag mal, akademiker Kindern vom neuen Dorfplatz war wirklich alles dabei.
00:40:45: Und die sind total zusammengeschweißt am Ende.
00:40:49: Da sind richtig Freundschaften entstanden und das ist wirklich toll!
00:40:53: Absolut!
00:40:54: So letzte Frage ich darf noch... Na?
00:40:57: Ich hab noch sechs Minuten
00:41:01: vier
00:41:01: damit du dich noch anziehen kannst.
00:41:05: Jetzt sind alle natürlich genauso on fire wie ich und haben bestimmt ganz viele Fragen, zum Beispiel die eine.
00:41:12: Wie kann ich mich damit beteiligen?
00:41:18: Wenn ich erwachsen bin, kann ich meinen Beitrag dazu leisten.
00:41:21: wo muss ich da hin?
00:41:22: was kann nicht machen wenn ich meine Kinder dahin bringen will?
00:41:26: wie kriegt man den Zugang zu euch?
00:41:28: Und wie kann ich mir ob arm oder reich oder mittel... Du hast schon gesagt jeder ist eingeladen.
00:41:35: aber das nochmal so richtig mit Fakten Wirklich, also dass es vielleicht Zahlen gibt oder?
00:41:45: Also man kann über unsere Website sehr einfach mit uns Kontakt aufnehmen.
00:41:48: Da sind auch meine ganzen Kontaktdaten, E-Mail, Telefon alles hinterlegt.
00:41:53: was Stadtraum plus angeht da kann man sich zweimal im Jahr bewerben für das jeweils folgende halbjahr.
00:41:59: Jetzt läuft gerade die Bewerbung für Projekte ab Juli.
00:42:04: Also immer im April und Oktober kann man sich bewerben.
00:42:07: Das geht per E-Mail, da habe ich einen E-Maileverteiler von hundert verschiedenen Adressen inzwischen.
00:42:12: Da können aber gerne immer neue Addressen dazukommen.
00:42:15: also einfach melden und sagen Ich will mit aufgenommen werden.
00:42:18: Antrags möglich ist es für gemeinnützige und gemeinwohl orientierte Einrichtungen.
00:42:25: Man kann nicht als Privatperson ein Antrag stellen.
00:42:28: Wir haben das aber schon oft so gemacht, wenn eine Privatperson eine gute Idee hatte.
00:42:32: Dass wir dann einen Verein beispielsweise gefunden haben der für diesen Antrag stellt.
00:42:35: also man kann alles möglich machen.
00:42:38: Das ist das Thema Stadtraum Plus und auch mit den Wänden kriegen wir einfach regelmäßig E-Mails oder Anrufe und dass jemand sagt sag mal meine Haus von der Gehoback hat so ne schöne Wand.
00:42:49: wollt ihr die nicht mal anmalen?
00:42:50: Und dann gucken wie wir es in unserem Plan einbauen können.
00:42:54: Also heißt man schreibt euch eine E-mail
00:42:56: Man schreibt uns eine E-Mail oder ruft mich an.
00:42:59: Okay!
00:43:01: Und jetzt wisst ihr, warum die Frau so schnell wieder los muss?
00:43:06: Ich danke dir so sehr, dass du hier warst und das geteilt hast... tolles Projekt vorgestellt hast und uns so viel mein Blowing gegeben hat.
00:43:15: Also ich, ich weiß nicht wie es euch da draußen geht aber ich hatte wahnsinnig viel mein blowing und wahnsinnige Gänsehautvorberührung was ihr für tolle Sachen macht.
00:43:23: Das freut mich sehr Nadine dass du mich eingeladen hast und das du so viel Interesse mit bringst.
00:43:29: Danke dir!
00:43:32: So ihr Lieben Ich werde noch ganz ganz viel reinschreiben.
00:43:36: Ihr werdet dort nochmal paar Sachen lesen können Und ansonsten wenn ihr noch weitere
00:43:41: Fragen habt
00:43:42: dann könnt ihr uns immer schreiben über unsere Webseite, über unser Telefonkontakt aufnehmen.
00:43:49: Und seid gespannt wie es weitergeht denn es wird jetzt eine ganz lange Reihe geben von vielen Sozialraumakteuren die sich vorstellen werden.
00:43:58: also das Mindblowing wird nicht auffüllen!
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